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US-Finanzminister Bessent: Zölle auf China sind nicht nachhaltig

US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass die auf China erhobenen Zölle hohe Beträge seien, und sagte: „Niemand glaubt, dass diese nachhaltig sind, und niemand möchte, dass sie bleiben.“

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US-Finanzminister Bessent: Zölle auf China sind nicht nachhaltig

In einem Interview mit Bloomberg betonte Bessent, dass die USA bei den Verhandlungen mit vielen ihrer wichtigsten Handelspartner schnell vorankämen.

Bessent signalisierte den Verbündeten der USA, dass sie bei den Verhandlungen zügig handeln müssten, und wies darauf hin, dass in der Regel derjenige, der den ersten Schritt mache, das beste Abkommen erziele.

Bessent sagte, dass sie innerhalb der 90-tägigen Frist, in der zusätzliche Zölle ausgesetzt sind, mit vielen Ländern eine grundsätzliche Einigung erzielen könnten.

Bessent erinnerte daran, dass die Zölle gegenüber China eingeführt wurden, und äußerte, dass Länder möglicherweise einen gewissen Schutz gegen chinesische Waren wünschten, die ihre Märkte überschwemmen.

Auf die Frage, ob es auf irgendeiner Ebene Verhandlungen mit China gebe, antwortete Bessent, dass dies von oben kommen müsse und dass US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatspräsident Xi Jinping eine gute Beziehung zueinander hätten.

Bezüglich der US-Zölle auf China sagte Bessent: „Die auf China erhobenen Zölle sind hohe Beträge; niemand glaubt, dass diese nachhaltig sind, und niemand möchte, dass sie bleiben. Aber diese Sätze sind alles andere als ein Scherz.“

Bessent merkte an, dass es keine Entkopplung zwischen Washington und Peking geben müsse, dies aber dennoch geschehen könne.

„WIR HABEN EIN GROSSES INSTRUMENTENKASTEN“

Bessent äußerte, er glaube nicht, dass US-Vermögenswerte aufgegeben würden, und erklärte, dass sie einen zunehmenden ausländischen Wettbewerb bei Anleiheauktionen sähen.

Bessent sagte, der Dollar sei weiterhin die globale Reservewährung und sie verfolgten eine Politik des starken Dollars.

Bessent erklärte, er treffe sich jede Woche mit dem Vorsitzenden der US-Notenbank (Fed), Jerome Powell, und betonte, dass man von einer „Notfall“-Situation weit entfernt sei.

Auf die Frage, wer die Nachfolge von Powell antreten werde, dessen Amtszeit im Mai 2026 endet, teilte Bessent mit, dass sie im Herbst beginnen würden, sich mit potenziellen Kandidaten für den Vorsitz zu treffen.

Bessent sagte, man sei „weit davon entfernt“, am Anleihemarkt handeln zu müssen, und fügte hinzu: „Wir haben einen großen Instrumentenkasten, den wir nutzen können. Wenn wir wollen, können wir die Rückkäufe erhöhen.“

Bessent merkte zudem an, dass sie einen soliden Prozess in Bezug auf die Zölle verfolgen würden und der Markt diesbezüglich sehr beruhigt sein könne.


Nachrichtenquelle: AA

US-Notenbank USA China