US-Medien berichten über Entwurf für einen vorläufigen Vorschlag
Der US-Sender CNN International behauptet, dass der Oman einen Entwurf für einen Vorschlag vorbereite, um den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus über zwei getrennte Korridore zu leiten und beide Routen offen zu halten. Die staatliche Nachrichtenagentur des Oman meldete hingegen, dass Maskat und Teheran vereinbart hätten, die politischen und technischen Gespräche über die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus fortzusetzen.
Der US-Sender CNN International behauptet, dass der Oman einen vorläufigen Entwurf für den internationalen Schiffsverkehr in der Straße von Hormus vorbereite.
In dem Bericht wird behauptet, dass im Rahmen des Vorschlags geplant sei, den Schiffsverkehr in der Meerenge über zwei getrennte Korridore zu führen und beide Routen offen zu halten.
Dem Bericht zufolge würde der südliche Seekorridor in den omanischen Hoheitsgewässern liegen, wobei die Schifffahrtsordnung, die vor dem Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran bestand, beibehalten und die freie Durchfahrt der Schiffe gewährleistet werden soll.
Schiffe, die die nördliche Route durch iranische Hoheitsgewässer nutzen, müssten hingegen vorab eine Genehmigung der iranischen Behörden einholen. Es wurde jedoch darauf hingewiesen, dass im Rahmen einer möglichen Einigung zwischen den Parteien keine Durchfahrtsgebühren oder Serviceentgelte von den Schiffen erhoben würden, die diese Route nutzen.
"Iran und Oman vereinbaren Fortsetzung der technischen und politischen Gespräche"
Der Oman und der Iran gaben bekannt, dass sie sich auf die Fortsetzung der technischen und politischen Gespräche geeinigt haben, um die Schifffahrt in der Straße von Hormus im Rahmen des Völkerrechts zu gewährleisten. In einer über soziale Medien verbreiteten Erklärung der staatlichen Nachrichtenagentur des Oman hieß es: "Der Oman und der Iran haben in Maskat Gespräche geführt, um die Sicherheit und Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormus angesichts der Situation und der Folgen der jüngsten Entwicklungen zu gewährleisten. Beide Seiten haben vereinbart, die Gespräche sowohl auf technischer als auch auf politischer Ebene fortzusetzen, um die notwendigen Übereinkünfte im Einklang mit dem Völkerrecht zu erzielen."
Der iranische Außenminister Abbas Araghchi und seine Delegation hatten einen offiziellen Besuch in der omanischen Hauptstadt Maskat abgestattet, um die aktuelle Lage in der Straße von Hormus zu erörtern. Araghchi war mit seinem omanischen Amtskollegen Sayyid Badr bin Hamad Al-Busaidi zusammengetroffen.
Nachrichtenquelle: İHA
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