US-Minister Hegseth äußert sich zum Hubschrauber-Vorfall
US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte in einer Stellungnahme zu dem Militärhubschrauber, der in der Hauptstadt Washington D.C. mit einem Passagierflugzeug kollidierte: „War der Black Hawk zu hoch? War er auf der richtigen Route? Das wissen wir im Moment noch nicht genau.“
Der Unfall in der US-Hauptstadt Washington D.C., bei dem gestern ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft American Airlines mit einem Sikorsky UH-60 Black Hawk-Hubschrauber der Armee kollidierte, bleibt ein zentrales Thema.
Nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, der „Black Hawk-Hubschrauber sei zu hoch geflogen“, gab US-Verteidigungsminister Pete Hegseth eine Stellungnahme ab. Hegseth sprach gegenüber US-Medien und sagte, dass die laufenden Ermittlungen dazu beitragen würden, die Ursache der Kollision zu klären.
Hegseth merkte an, dass es in der Umgebung des stark frequentierten Washington National Airport Probleme mit der Tiefenwahrnehmung geben könne, und sagte: „Wir untersuchen die Flughöhe. Jemand war auf der falschen Höhe. Die Untersuchung wird uns helfen, das zu verstehen. War der Black Hawk zu hoch? War er auf der richtigen Route? Das wissen wir im Moment noch nicht genau.“
Minister Hegseth betonte, dass die Untersuchung weitere Informationen liefern werde, und fügte hinzu: „Die Blackboxen des Hubschraubers wurden noch nicht gefunden.“
TRUMP HATTE ERKLÄRT, DER HUBSCHRAUBER SEI ZU HOCH GEFLOGEN
Bei dem Unfall, bei dem ein Passagierflugzeug von American Airlines mit 64 Personen an Bord, darunter 4 Besatzungsmitglieder, das versuchte, am Ronald Reagan Washington National Airport zu landen, in der Luft mit einem Blackhawk-Militärhubschrauber mit 3 Personen an Bord kollidierte und in den Potomac River stürzte, wurden 67 Leichen geborgen.
In einer Erklärung des US National Transportation Safety Board (NTSB) wurde mitgeteilt, dass die Blackboxen des Passagierflugzeugs gefunden wurden und der Flugdatenschreiber sowie der Stimmenrekorder im Cockpit geborgen werden konnten. Es hieß: „Die Aufzeichnungsgeräte befinden sich zur Auswertung in den NTSB-Laboren.“
Im vorläufigen Bericht der US-Luftfahrtbehörde FAA wurde zudem mitgeteilt, dass die Anzahl des Personals im Flugverkehrskontrollturm zum Zeitpunkt der Kollision in der Luft „nicht normal“ gewesen sei. US-Präsident Donald Trump erklärte in einem Beitrag auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social, dass der Hubschrauber zum Zeitpunkt des Unfalls zu hoch geflogen sei, und sagte: „Der Black Hawk-Hubschrauber flog zu hoch, viel zu hoch. Er war weit über der 200-Fuß-Grenze. Das ist nicht schwer zu verstehen.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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