US-Präsident Trump: Iran wollte die Türkei angreifen
US-Präsident Donald Trump behauptete in einer Erklärung auf dem G7-Gipfel, dass der Iran in der Vergangenheit einen Angriff auf die Türkei versucht habe, und betonte, dass die Beziehungen zur iranischen Führung in jüngster Zeit besser seien.
US-Präsident Donald Trump sorgte während des G7-Gipfels mit seinen Äußerungen über die frühere Politik des Iran und die Beziehungen zur Türkei für Aufsehen. In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der katarischen Delegation behauptete Trump, der Iran habe einst die Türkei angegriffen, und erklärte, er habe Schwierigkeiten gehabt, diese Situation zu verstehen.
Trump äußerte sich wie folgt: "Der Iran hat sogar einmal die Türkei angegriffen. Ich habe das nie verstanden. Niemand wird das verstehen können."
Trump argumentierte, dass die frühere iranische Führung bei ihren Entscheidungen irrational gehandelt habe: "Das ist das Problem. Sie waren völlig irrationale Menschen, und diese Leute gibt es nicht mehr. Ich denke, der Iran hat jetzt eine vernünftige Führung", sagte er und fügte hinzu, dass mit der derzeitigen Regierung eine bessere Kommunikation aufgebaut worden sei. Zudem ergänzte er, dass sich der Dialog nach dem politischen Wandel im Iran gestärkt habe und ein konstruktiverer Prozess zwischen den beiden Ländern im Gange sei.
Im Zusammenhang mit der Bewertung der erhöhten Aktivitäten in der Golfregion zu Beginn des Konflikts wurden die Raketen thematisiert, die im türkischen Luftraum durch Patriot-Luftverteidigungssysteme abgeschossen wurden. Die im Umkreis von Hatay und Adana entdeckten und angeblich auf die Incirlik-Basis abzielenden Raketen iranischer Bauart waren in Krisenzeiten in Zusammenarbeit mit NATO-Staaten unschädlich gemacht worden. Der Iran hatte die Verantwortung für diese Angriffe nicht übernommen; offizielle Stellen erklärten, der Iran führe keine Operationen gegen die Türkei durch. Experten sind sich jedoch einig, dass die Raketen iranischen Ursprungs waren.
Es wurde festgestellt, dass derartige Versuche im weiteren Verlauf, als der diplomatische Verkehr zunahm, ein Ende fanden. Trumps jüngste Äußerungen, in denen er die Unterscheidung zwischen der alten und der neuen iranischen Führung betonte, fielen besonders auf. Der US-Präsident unterstrich, dass eine positivere Beziehung zu den neuen Führungskräften aufgebaut worden sei, indem er sagte: "Es gibt jetzt einen ganz anderen Iran."
Nachrichtenquelle: 12punto
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