US-Vizepräsidentin Harris fordert Waffenruhe für Gaza
US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat angesichts des großen Leids im Gazastreifen eine sofortige Waffenruhe gefordert.
US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat in einer Rede in Selma im US-Bundesstaat Alabama zu einer Waffenruhe aufgerufen.
Harris betonte, dass das Engagement für die Sicherheit Israels weiterhin bestehe, und argumentierte, dass die Hamas aufgrund der Bedrohung für Israel ausgeschaltet werden müsse.
Harris behauptete zudem, dass die Hamas den Gazastreifen nicht kontrollieren dürfe, und erklärte: „Und angesichts des Ausmaßes des Leids in Gaza muss sofort eine Waffenruhe erreicht werden.“
Ihre Rede wurde nach dem Aufruf zur Waffenruhe von Applaus unterbrochen. Harris fügte hinzu: „Zumindest für die nächsten sechs Wochen, die derzeit auf dem Tisch liegen.“
Harris erklärte, dass eine solche Waffenruhe die Freilassung der Geiseln und den Zugang humanitärer Hilfe in den Gazastreifen ermöglichen würde. Sie sagte: „Dies würde es uns ermöglichen, eine längerfristige Struktur aufzubauen, die auf der Sicherheit Israels sowie der Achtung des Rechts der Palästinenser auf Würde, Freiheit und Selbstbestimmung basiert.“
In US-Medien wurde unter Berufung auf offizielle Quellen berichtet, dass die Biden-Regierung und Israel sich auf die Bedingungen für eine sechswöchige Waffenruhe geeinigt hätten, die auch die Freilassung von Geiseln beinhalte, und dass man nun auf eine Antwort der Hamas warte.
Ein namentlich nicht genannter Vertreter der Hamas hatte zuvor erklärt, dass man ernsthaft an einer Waffenruhe im Gazastreifen und dem Abzug der israelischen Truppen aus dem Gebiet arbeite.
VERHANDLUNGEN ZWISCHEN DEN PARTEIEN
Zwischen der Regierung in Tel Aviv und der Hamas hatte am 13. Februar in der ägyptischen Hauptstadt Kairo ein Treffen im Rahmen einer Vereinbarung zum Gefangenenaustausch stattgefunden.
Anschließend wurden diese Verhandlungen in der französischen Hauptstadt Paris fortgesetzt. Die Pariser Gespräche endeten am 24. Februar unter Teilnahme einer israelischen Delegation unter der Leitung von Mossad-Chef David Barnea, CIA-Direktor William (Bill) Burns, dem katarischen Premierminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani, dem ägyptischen Geheimdienstchef Abbas Kamel sowie einer Hamas-Delegation.
Das israelische Kriegskabinett hatte beschlossen, eine „Delegation auf niedrigerer Ebene“ in die katarische Hauptstadt Doha zu entsenden, um die Verhandlungen fortzusetzen.
Nachrichtenquelle: AA
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