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Angriff der USA auf die Huthi

Das US-Zentralkommando (CENTCOM) hat bekannt gegeben, dass es neue Angriffe zur "Selbstverteidigung" gegen bestimmte Ziele der Huthi-Streitkräfte im Jemen durchgeführt hat.

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Angriff der USA auf die Huthi

In einer Erklärung des CENTCOM heißt es: "Am 13. Februar um 14.35 Uhr Ortszeit führten die Streitkräfte des US-Zentralkommandos (CENTCOM) einen erfolgreichen 'Präventivschlag' gegen eine mobile Anti-Schiffs-Marschflugkörper-Batterie (ASCM) in den von den vom Iran unterstützten Huthi-Streitkräften kontrollierten Gebieten durch."

In der Erklärung wurde zudem festgehalten, dass um 21.20 Uhr Ortszeit der Abschuss einer Anti-Schiffs-Ballistikrakete (ASBM) aus den von den Huthi-Streitkräften kontrollierten Gebieten in Richtung Golf von Aden festgestellt wurde.

Da "nicht vorhersehbar war, dass die Rakete in der Nähe eines Schiffes einschlagen würde", sei nicht eingegriffen worden, hieß es weiter. Bei diesem Angriff seien "weder Schäden noch Verletzungen" entstanden.

Die Huthi im Jemen hatten am Montag bekannt gegeben, ein US-Schiff im Roten Meer getroffen zu haben. Das CENTCOM stellte hingegen klar, dass es sich bei dem unter der Flagge der Marshallinseln fahrenden Frachtschiff, das Mais aus Brasilien transportierte, um ein Schiff einer griechischen Firma handele.

DIE LAGE IM ROTEN MEER

Die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen begannen am 31. Oktober 2023 damit, Handelsschiffe, die sie als mit israelischen Unternehmen verbunden bezeichneten, vor der Küste des Jemen zu kapern oder mit Drohnen und Raketen anzugreifen, als Reaktion auf die Angriffe Israels im Gazastreifen.

Die US-Streitkräfte haben in diesem Zeitraum mehrfach gemeldet, dass sie aus dem Jemen abgefeuerte Raketen und Kamikaze-Drohnen abgeschossen haben.

Nach den Aktionen der Huthi haben zahlreiche Reedereien beschlossen, ihre Fahrten durch das Rote Meer einzustellen.

Die USA gaben am 18. Dezember 2023 die Bildung einer multinationalen "Seestreitkraft" namens "Operation Prosperity Guardian" unter Beteiligung einer Gruppe von Ländern bekannt, mit der Begründung, dass die Sicherheit des globalen Seehandels gefährdet sei.

Am 31. Dezember 2023 wurden drei Schnellboote der Huthi, die versuchten, ein mit Israel in Verbindung stehendes Schiff im Roten Meer zu entern, von US-Hubschraubern unter Beschuss genommen.

Die Huthi gaben am 10. Januar bekannt, dass ein US-Schiff im Roten Meer mit Raketen und Kamikaze-Drohnen angegriffen wurde, weil es Israel unterstütze.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verabschiedete am 11. Januar eine von den USA und Japan eingebrachte Resolution, in der ein sofortiges Ende der Angriffe der Huthi im Roten Meer gefordert wird.

Etwa 12 Prozent des Welthandels werden über den Suezkanal abgewickelt, der das Mittelmeer mit dem Roten Meer verbindet und die kürzeste Route zwischen Europa und Asien darstellt.


Nachrichtenquelle: AA

USA Centcom Rakete Huthi Rotes Meer Angriff