USA geben Sicherheitswarnung für Personal im Nahen Osten heraus: Türkei ebenfalls auf der Liste
Das US-Außenministerium hat nach den Angriffen auf den Iran seine Mitarbeiter und Bürger im Nahen Osten zur Vorsicht gemahnt. Für diplomatisches Personal in einigen Ländern wurde zudem eine Evakuierungsanweisung erteilt.
Das US-Außenministerium gab in einer Erklärung auf seiner offiziellen Website und über soziale Medien bekannt, dass es aufgrund der gestiegenen Spannungen in der Region nach den Angriffen auf den Iran verschiedene Maßnahmen ergriffen habe. Das Ministerium informierte seine Bürger und Mitarbeiter in zahlreichen Ländern, darunter auch in der Türkei, darüber, bei möglichen Protesten und sozialen Unruhen vorsichtig zu sein.
In der Erklärung wurde betont, dass US-Bürger, die in Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten, Jordanien und der Türkei leben, angesichts der Entwicklungen in der Region wachsam gegenüber möglichen Demonstrationen und Sicherheitsrisiken sein sollten.
Andererseits wurden die Warnungen für das Personal der US-Diplomatenvertretungen im Libanon, Irak und in Saudi-Arabien noch verschärft. Die Mitarbeiter in diesen Ländern sowie deren Familien wurden angewiesen, aufgrund der zunehmenden Sicherheitsrisiken äußerste Vorsicht walten zu lassen und das Land gegebenenfalls zu verlassen. Insbesondere für den Libanon und den Irak wurde die Evakuierung von nicht für den Notbetrieb notwendigem Personal und deren Familien angefordert.
Das Ministerium erklärte zur Lage im Irak: „Am 12. Juni begann die US-Mission im Irak als reine Vorsichtsmaßnahme mit der planmäßigen Evakuierung einiger Mitarbeiter. Im Rahmen der laufenden Bemühungen zur Erleichterung der Operationen verließ am 21. und 22. Juni weiteres Personal den Irak.“
Darüber hinaus teilte das US-Außenministerium Links mit, die US-Bürgern im Nahen Osten bei einer schnellen Rückreise in die USA behilflich sein sollen.
Zu den Entwicklungen, die zu einem Anstieg der Spannungen in der Region geführt haben, zählen vor allem die Angriffe der USA auf drei Atomanlagen im Iran. Ob die Regierung in Teheran als Vergeltung gegen US-Militärstützpunkte oder andere Einrichtungen in der Region vorgehen wird, bleibt weiterhin unklar.
Nachrichtenquelle: 12punto
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