USA schießen iranische Drohne ab, die sich Flugzeugträger näherte: Spannungen eskalieren
US-Medien berichten, dass die US-Marine eine iranische Drohne abgeschossen hat, die sich im Arabischen Meer einem amerikanischen Flugzeugträger genähert hatte.
Ein iranisches Schnellboot näherte sich heute früh im Persischen Golf einem US-Öltanker und forderte das Schiff zum Stoppen auf.
Es wurde berichtet, dass sich sechs mit 50-Kaliber-Waffen ausgerüstete iranische Schnellboote dem Tanker näherten und den Befehl gaben, die Motoren zu stoppen und sich auf ein Entern des Schiffes vorzubereiten.
Der Tanker erhöhte seine Geschwindigkeit und setzte seine Fahrt später in Begleitung eines US-Kriegsschiffes fort.
USA SCHIESSEN IRANISCHE DROHNE AB
Ein namentlich nicht genannter US-Beamter erklärte, dass das US-Militär im Arabischen Meer eine iranische Drohne (UAV) abgeschossen habe, die sich einem US-Flugzeugträger genähert hatte.
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran im Arabischen Meer haben zugenommen. Der namentlich nicht genannte US-Beamte erklärte, dass das US-Militär eine iranische Drohne abgeschossen habe, die sich dem US-Flugzeugträger Abraham Lincoln im Arabischen Meer genähert hatte.
In Berichten der US-Medien hieß es, dass die iranische Drohne vom Typ Shahed-139 von einem Kampfflugzeug des Typs F-35 abgeschossen wurde, während sie sich dem Flugzeugträger näherte.
Der Sprecher des US-Zentralkommandos (CENTCOM), Tim Hawkins, sagte: "Ein F-35C-Kampfflugzeug, das von der Abraham Lincoln startete, hat die iranische Drohne abgeschossen, um sich selbst zu verteidigen und den Flugzeugträger sowie das Personal an Bord zu schützen."
Von iranischer Seite gab es bisher keine Stellungnahme zu dem Vorfall.
Es ist bemerkenswert, dass sich der Vorfall in einer Zeit ereignete, in der die iranischen Revolutionsgarden Militärübungen rund um die Straße von Hormus durchführen und es zu gegenseitigen Provokationen bezüglich der Präsenz von Flugzeugträgern in der Region kommt.
Die Nähe der Koordinaten, an denen das Gefecht stattfand, zum strategischen Sicherheitsgürtel des Iran hat die militärische Aktivität in der Region auf das höchste Niveau gehoben.
"PRÄSENZ DER US-MARINE IST PSYCHOLOGISCHE KRIEGSFÜHRUNG"
Der stellvertretende Kommandeur der iranischen Revolutionsgarden, Ahmad Vahidi, hatte die Präsenz der US-Marine in der Region als "psychologische Kriegsführung" bewertet.
Vahidi sagte: "Die Präsenz dieser Flottenverbände in der Region ist keine neue Situation. Wir betrachten dies als Teil der psychologischen Kriegsführung des Feindes und sind der Meinung, dass man dem keine Bedeutung beimessen sollte."
Vahidi betonte, dass der Bereitschaftsgrad der iranischen Streitkräfte im Vergleich zum 12-tägigen Iran-Israel-Krieg weitaus höher sei, und merkte an, dass "alle Bewegungen der Feinde vollständig unter Kontrolle und Beobachtung" stünden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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