USA setzen Caesar-Sanktionen gegen Syrien aus
Die USA haben die Aussetzung der gegen Damaskus verhängten Caesar-Sanktionen während eines Treffens zwischen al-Sharaa und Trump bekannt gegeben.
Die USA haben die gegen Syrien verhängten Caesar-Sanktionen für einen Zeitraum von 180 Tagen ausgesetzt, mit Ausnahme von Transaktionen, die mit dem Iran und Russland in Verbindung stehen.
Das US-Finanzministerium gab nach einem Treffen zwischen dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Sharaa und US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus eine neue Erklärung ab. Das Ministerium teilte mit, dass die gegen Syrien verhängten Caesar-Sanktionen für 180 Tage ausgesetzt wurden, ausgenommen sind dabei Transaktionen mit Bezug zum Iran und Russland.
Das Ministerium erklärte, dass diese Entscheidung die vorläufige Ausnahmeregelung vom 23. Mai ersetzt und getroffen wurde, um den diplomatischen Dialog mit der neuen syrischen Führung fortzusetzen.
Experten äußerten, dass die Entscheidung die Reformbemühungen der Übergangsregierung in Syrien unterstütze und darauf abziele, die regionale Stabilität zu fördern.
CAESAR-SANKTIONEN
Die Caesar-Sanktionen, die die USA 2019 gegen Syrien in Kraft setzten, umfassten schwere Wirtschaftssanktionen gegen Baschar al-Assad sowie mit ihm verbundene Personen und Institutionen. Während für eine vollständige Aufhebung der Sanktionen die Zustimmung des Kongresses erforderlich ist, ist es dem US-Präsidenten gestattet, die Sanktionen aus Gründen der nationalen Sicherheit auszusetzen.
Nachrichtenquelle: İHA
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