USA verhängen Sanktionen gegen Spyware-Firma Intellexa
Die USA haben das Spyware-Unternehmen Intellexa sowie dessen Gründer, den ehemaligen israelischen Militärangehörigen Tal Jonathan Dilian, und eine Geschäftspartnerin auf die Sanktionsliste gesetzt, da sie US-Regierungsvertreter ins Visier genommen haben sollen.
Das US-Finanzministerium hat eine Sanktionsentscheidung gegen das in Griechenland ansässige Unternehmen Intellexa bekannt gegeben, das die Spyware Predator entwickelt hat.
In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass Intellexa sowie zwei verbundene Personen und fünf Organisationen auf die Sanktionsliste gesetzt wurden. Es wurde festgehalten, dass diese Personen und Unternehmen „Spyware entwickelt, betrieben und verbreitet haben, die auf US-Regierungsvertreter, Journalisten und andere Bürger des Landes abzielte“.
In der Erklärung wurde zudem darauf hingewiesen, dass Tal Jonathan Dilian, der als Gründer von Intellexa und ehemaliger Angehöriger der israelischen Armee identifiziert wurde, auf die Sanktionsliste gesetzt wurde. Auch gegen Sara Aleksandra Fayssal Hamou, die in dem Unternehmen als Führungskraft tätig ist, wurden Sanktionen verhängt.
In der Erklärung wurde berichtet, dass zu den weiteren sanktionierten Organisationen die mit Intellexa verbundenen Unternehmen Intellexa Limited und Thalestris Limited mit Sitz in Irland, Cytrox AD mit Sitz in Nordmazedonien sowie das in Ungarn ansässige Unternehmen Cytrox gehören.
PREDATOR-SPYWARE
Es wird darauf hingewiesen, dass die von Intellexa entwickelte Predator-Software nach dem Vorbild der Spyware Pegasus entworfen wurde, die von der israelischen Softwarefirma NSO entwickelt wurde und in 45 Ländern im Einsatz sein soll.
Wie viele andere Spyware-Programme dringt auch Predator in Smartphones ein, sobald der Nutzer auf Links klickt, die per E-Mail oder SMS gesendet wurden.
Die Person, die auf den Link klickt, wird im Internet heimlich auf eine separate Verbindung umgeleitet, wodurch Predator unbemerkt auf dem Telefon installiert wird. Über Predator, das auf dem Gerät nicht als installiert angezeigt wird, kann auf zahlreiche Informationen zugegriffen werden, einschließlich der Anruflisten des Telefons.
Die Predator-Spyware war im April 2022 in die Schlagzeilen geraten, nachdem sie auf dem Mobiltelefon des griechischen Journalisten Thanasis Koukakis entdeckt worden war.
In Berichten der griechischen Presse wurde behauptet, dass die Telefone zahlreicher bedeutender Politiker, Bürokraten, Journalisten und Geschäftsleute abgehört wurden, darunter der ehemalige Premierminister Andonis Samaras und der damalige Außenminister Nikos Dendias.
Nachrichtenquelle: AA
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger