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Visamauer der USA für Palästinenser: Alle Anträge ausgesetzt

Die US-Regierung hat die Genehmigung von Nicht-Einwanderungsvisa für Inhaber palästinensischer Pässe gestoppt. Die Entscheidung betrifft alle Besuche, von Bildungszwecken bis hin zu medizinischen Behandlungen.

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Visamauer der USA für Palästinenser: Alle Anträge ausgesetzt

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat eine neue Beschränkung für Inhaber palästinensischer Pässe eingeführt. Laut einem Bericht der New York Times, der sich auf vier mit der Angelegenheit vertraute US-Beamte stützt, hatte Washington zuvor bereits alle Besuchervisa für Menschen aus Gaza ausgesetzt. Nach dieser Entscheidung wurden nun auch die Verfahren für Nicht-Einwanderungsvisa vollständig eingestellt.

ANWEISUNG DER USA AN DIE BOTSCHAFTEN

Das US-Außenministerium ordnete in einer schriftlichen Anweisung an alle Botschaften vom 18. August an, keine Nicht-Einwanderungsvisa für Personen aus dem Westjordanland und der palästinensischen Diaspora mehr zu bearbeiten. Dieser Schritt umfasst alle Anträge für Zwecke wie Bildung, medizinische Behandlung, Geschäftsreisen und Besuche.

VISAKRISE VOR DER UN-GENERALVERSAMMLUNG

Am 29. August gab das US-Außenministerium bekannt, dass auch die Visa für palästinensische Beamte, die an der 80. Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) im September in New York teilnehmen sollten, annulliert wurden. In der Erklärung des Ministeriums hieß es: „In Übereinstimmung mit den US-Gesetzen hat Außenminister Marco Rubio vor der bevorstehenden UN-Generalversammlung die Visa von Mitgliedern der Palästinensischen Befreiungsorganisation und der Palästinensischen Autonomiebehörde abgelehnt oder annulliert.“

Unterdessen hatte das US-Außenministerium bereits am 16. August erklärt, dass die Erteilung von Besuchervisa aller Art für die Bevölkerung von Gaza eingestellt wurde. Damit hat die Regierung in Washington die Visahürden für Inhaber palästinensischer Pässe schrittweise ausgeweitet.


Nachrichtenquelle: 12punto

USA Palästina