Angreifer auf die aserbaidschanische Botschaft in Teheran hingerichtet
Der Angreifer, der 2023 in der aserbaidschanischen Botschaft im Iran einen Menschen tötete und zwei weitere verletzte, wurde hingerichtet.
Wie der Sprecher der iranischen Justiz, Asghar Jahangiri, mitteilte, wurde das Todesurteil gegen Yasin Hüseyinzade, der am 27. Januar 2023 den bewaffneten Angriff auf die aserbaidschanische Botschaft in Teheran verübt hatte, bei dem ein Sicherheitschef ums Leben kam und zwei Sicherheitskräfte verletzt wurden, am Morgen vollstreckt.

WAS WAR PASSIERT?
Bei dem Angriff auf die aserbaidschanische Botschaft in Teheran kam der Sicherheitschef Orhan Askerov ums Leben, zwei Sicherheitskräfte wurden verletzt. Der Polizeichef von Teheran, Hossein Rahimi, hatte erklärt, der Angreifer sei gefasst worden und habe in seiner ersten Aussage angegeben, den Angriff aus persönlichen Gründen verübt zu haben. Rahimi wurde später seines Amtes enthoben.
Iranische Medien berichteten, der Angreifer habe vor Gericht ausgesagt: "Ich dachte, meine Frau sei in der aserbaidschanischen Botschaft in Teheran und wolle mich nicht treffen. Ich beschloss, mit einem Gewehr dorthin zu gehen."
Der aserbaidschanische Präsident İlham Aliyev hatte den Vorfall als "Terroranschlag" bezeichnet.
FÜHRTE ZU EINER DIPLOMATISCHEN KRISE
Dieser Angriff hatte eine diplomatische Krise zwischen dem Iran und Aserbaidschan ausgelöst. Aserbaidschan hatte am 29. Januar 2023 beschlossen, das gesamte Botschaftspersonal und alle Diplomaten aus Teheran abzuziehen. Nach dem Vorfall beschuldigten sich beide Seiten gegenseitig; Aserbaidschan wies vier iranische Diplomaten aus, der Iran reagierte mit der Ausweisung von vier aserbaidschanischen Diplomaten als "unerwünschte Personen". Zudem wurden in Aserbaidschan Operationen gegen Personen durchgeführt, denen eine Zusammenarbeit mit dem iranischen Geheimdienst vorgeworfen wurde, wobei zahlreiche Menschen festgenommen wurden. Nach dieser Spannungsphase nahm die aserbaidschanische Botschaft in Teheran am 15. Juli 2024 an einem neuen Standort ihre Arbeit wieder auf.
Der Sprecher der iranischen Justiz, Asghar Jahangiri, hatte am 22. Januar 2025 bekannt gegeben, dass das Todesurteil gegen den Angreifer vom Obersten Gerichtshof bestätigt worden sei.
Nachrichtenquelle : İHA
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