Israel bombardierte Ziele im Süden Beiruts
Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) forderten Zivilisten im Süden der libanesischen Hauptstadt Beirut auf, Gebäude zu räumen und sich mindestens 500 Meter von dem Gebiet zu entfernen. Kurz nach diesem Aufruf wurde Beirut erneut von Israel bombardiert.
Israel setzt seine Angriffe im Libanon fort. Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) wiesen libanesische Zivilisten, die sich in der Nähe von drei Gebäuden im südlichen Beiruter Stadtteil Dahiye aufhielten, an, die Gebäude vor den Luftangriffen umgehend zu räumen.
Der arabischsprachige Sprecher der IDF, Oberst Avichay Adraee, veröffentlichte zudem auf seinem Social-Media-Kanal Karten, in denen er Zivilisten dazu aufrief, sich mindestens 500 Meter von den betroffenen Gebieten zu entfernen.
Kurz nach diesem Aufruf bombardierten israelische Flugzeuge erneut Beirut. An den von Israel markierten Punkten in Beirut kam es zu heftigen Explosionen.
In der libanesischen Hauptstadt Beirut, die unter israelischem Beschuss steht, ereigneten sich an den von Israel als Ziele markierten Punkten heftige Explosionen.
Nach zahlreichen Explosionen, von denen eine besonders heftig war, stieg an verschiedenen Stellen im Süden der Stadt Rauch auf.
Kurz vor den Explosionen hatte der Sprecher der israelischen Armee, Avichay Adraee, auf seinem X-Account eine Karte mit bestimmten Gebieten veröffentlicht und die Bewohner der markierten Zonen aufgefordert, ihre Standorte umgehend zu evakuieren.
Die israelische Armee hat bisher keine offizielle Erklärung zu dem erfolgten Angriff abgegeben.
1411 TOTE DURCH ISRAELISCHE ANGRIFFE
Die israelische Armee, die sich seit dem 8. Oktober 2023 in kontrollierten Gefechten mit der Hisbollah befindet, führte am 23. September Hunderte von Luftangriffen auf die südlichen Städte des Libanon sowie auf die Regionen Bekaa und Baalbek durch.
Nach Angaben der libanesischen Behörden sind seit dem 17. September, dem Tag, an dem die von der Hisbollah genutzten Kommunikationsgeräte zur Explosion gebracht wurden, insgesamt 1411 Menschen ums Leben gekommen, darunter 104 Kinder und 194 Frauen.
Nachrichtenquelle : 12punto
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