Das Kommando der NATO-Friedenstruppe (KFOR) im Kosovo wurde für ein Jahr an die Türkei übergeben
Das Kommando der NATO-Friedenstruppe (KFOR) im Kosovo wurde heute bei einer Zeremonie im KFOR-Hauptquartier Film City in der Hauptstadt Pristina erstmals nach 24 Jahren für die Dauer eines Jahres an die Türkei übergeben. Der neue KFOR-Kommandeur, Generalmajor Özkan Ulutaş, übernahm die NATO-Flagge.
Das Kommando der NATO-Friedenstruppe (KFOR) im Kosovo ist nach 24 Jahren an die Türkei übergegangen.
"SIE WERDEN FÜR DEN FRIEDEN DES KOSOVARISCHEN VOLKES ARBEITEN"
Das Kommando der NATO-Friedenstruppe in der kosovarischen Hauptstadt Pristina wurde im Rahmen einer Zeremonie im KFOR-Hauptquartier Film City an die Türkei übergeben. Die Zeremonie begann mit dem Abspielen der Nationalhymnen Italiens und der Türkei. In seiner Rede informierte der Kommandeur des JFC Neapel, Admiral Stuart Munch, über die Aktivitäten der KFOR-Truppen im Kosovo im vergangenen Jahr. Nach der Rede von Munch übergab der italienische Generalmajor Angelo Michele Ristuccia die NATO-Flagge an den neuen KFOR-Kommandeur, Generalmajor Özkan Ulutaş. In seiner Ansprache betonte Ulutaş, dass türkische Soldaten seit 1999 daran arbeiten, Frieden und Stabilität im Kosovo zu wahren. Ulutaş erklärte, dass mit der Übernahme des KFOR-Kommandos durch türkische Soldaten nach 24 Jahren die Bemühungen zur Sicherung von Frieden und Ruhe im Kosovo wie bisher fortgesetzt werden und man ohne jegliche Diskriminierung für das Wohlergehen der Bevölkerung des Kosovo arbeiten werde.
ZAHLREICHE GÄSTE ANWESEND
An der Zeremonie nahmen neben den im Kosovo stationierten KFOR-Vertretern auch der stellvertretende Generalstabschef der Türkei, Armeegeneral İrfan Özsert, der stellvertretende Verteidigungsminister Bilal Durdalı, orthodoxe, katholische und muslimische Geistliche sowie zahlreiche Vertreter ausländischer Missionen im Kosovo teil. Die KFOR, die unter dem Mandat der Vereinten Nationen mit rund 4.500 Soldaten aus 27 Ländern operiert, unterstützt die umfassenderen internationalen Bemühungen zum Aufbau von Frieden und Stabilität in der Region.
Nachrichtenquelle : İHA
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