Vierte Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran abgeschlossen
Die vierte Runde der indirekten Verhandlungen über das Atomabkommen zwischen den USA und dem Iran wurde in Maskat, der Hauptstadt des Oman, abgeschlossen.
Maskat, die Hauptstadt des Oman, war Gastgeber der vierten Runde der laufenden indirekten Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Die unter Vermittlung des Oman geführten diplomatischen Gespräche wurden unter Teilnahme hochrangiger Vertreter beendet.
Bisher haben jedoch beide Seiten keine Informationen über den Inhalt oder das Ergebnis der Gespräche an die Öffentlichkeit gegeben.
HINTERGRUND DES VERHANDLUNGSPROZESSES
Die diplomatischen Kontakte zwischen den USA und dem Iran begannen im März mit einem Brief des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump an den religiösen Führer des Iran, Ayatollah Ali Khamenei. In seinem Schreiben rief Trump zu direkten Atomverhandlungen auf, äußerte jedoch gleichzeitig einige drohende Formulierungen. Der Iran übermittelte seine Antwort auf diesen Brief über den Oman.
Nach diesem Briefwechsel trafen sich die Parteien am 12. April erstmals in Maskat; anschließend wurden die Gespräche in Rom und erneut in Maskat fortgesetzt. Sowohl Teheran als auch Washington hatten positive Signale über den Fortschritt des Prozesses gegeben.
VERSCHOBENES ROM-TREFFEN NACH MASKAT VERLEGT
Die vierte Runde, die ursprünglich für den 3. Mai in Rom geplant war, wurde aus „logistischen Gründen“ verschoben. Als neues Datum für die Gespräche wurde der 11. Mai festgelegt und das Treffen wieder nach Maskat verlegt.
WAS FORDERT DER IRAN?
Die Regierung in Teheran akzeptiert eine Einschränkung ihres Atomprogramms auf ein Niveau, das die Produktion einer Atombombe verhindert; im Gegenzug fordert sie die Aufhebung der gegen das Land verhängten Wirtschaftssanktionen.
Im vorangegangenen Prozess hatten US-Beamte erklärt, dass sie einer Urananreicherung durch den Iran auf niedrigem Niveau offen gegenüberstünden. In jüngster Zeit hat die Regierung in Washington ihre Position jedoch verschärft.
DIE ROTE LINIE WASHINGTONS
Steve Witkoff, Sondergesandter des ehemaligen US-Präsidenten Trump, erklärte in einem kürzlich geführten Interview, dass man Urananreicherungsaktivitäten des Iran auf jeglichem Niveau für inakzeptabel halte. Witkoff betonte: „Es darf im Iran niemals ein Programm zur Urananreicherung geben. Das ist die rote Linie der USA.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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