Vollständige Veröffentlichung der Epstein-Dokumente könnte eine Woche dauern
Die Dokumente über den Milliardär Epstein, der beschuldigt wurde, ein Netzwerk zum sexuellen Missbrauch minderjähriger Mädchen und zur Prostitution aufgebaut zu haben und tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden wurde, bleiben im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte in den USA.
Ein Mitarbeiter des Weißen Hauses, der gegenüber der Website Axios sprach, teilte mit, dass bislang rund 750.000 Dokumente von einem 200-köpfigen Team geprüft und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden seien.
„KÖNNTE NOCH EINE WEITERE WOCHE DAUERN"
Der Beamte erklärte, dass die vollständige Veröffentlichung der Dokumente zur Epstein-Ermittlung noch eine weitere Woche in Anspruch nehmen könnte, und wies darauf hin, dass rund 700.000 Einträge noch nicht geprüft worden seien.
Der Beamte betonte, dass ein erheblicher Teil dieser Dokumente doppelte Einträge seien und daher nicht alle 700.000 Dokumente veröffentlicht würden, jedoch Tausende neuer Einträge noch erwartet würden.
Angesichts des wachsenden Drucks in der amerikanischen Öffentlichkeit und im US-Kongress hatte das Justizministerium damit begonnen, einen Teil der in seinem Besitz befindlichen Dokumente zur Epstein-Ermittlung im Rahmen des „Epstein Files Transparency Act" in einer Online-Datenbank zu veröffentlichen.
In den zuletzt veröffentlichten Akten tauchte der Name von US-Präsident Donald Trump häufiger auf; eine E-Mail eines Bundesstaatsanwalts hatte zudem enthüllt, dass Trump häufiger als bisher bekannt mit Epsteins Privatjet gereist war.
Es war zu sehen, dass Trump in den Jahren 1993 bis 1996 bei mindestens 8 Flügen unter den Passagieren war und dass bei einigen Flügen auch Epsteins ehemalige Freundin und Komplizin Ghislaine Maxwell an Bord war.
Nachrichtenquelle: 12punto
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