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Von Trump unterstützter Haushaltsentwurf passiert US-Senat: Augen richten sich nun auf das Repräsentantenhaus

Der US-Senat hat das von US-Präsident Donald Trump unterstützte Finanzierungspaket für die Regierung mit 71 zu 29 Stimmen verabschiedet. Die Regelung sichert die Finanzierung eines Großteils der Bundesbehörden bis Ende September, enthält jedoch eine zeitlich begrenzte Verlängerung für das Budget des Heimatschutzministeriums. Die nächste Station des Prozesses ist das Repräsentantenhaus.

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Von Trump unterstützter Haushaltsentwurf passiert US-Senat: Augen richten sich nun auf das Repräsentantenhaus

In den USA kam es nur wenige Stunden vor einem möglichen Regierungsstillstand zu einem kritischen Schritt im Senat. Die von US-Präsident Donald Trump unterstützte Regelung zur Regierungsfinanzierung wurde nach der Abstimmung im Senatsplenum angenommen und an das Repräsentantenhaus weitergeleitet.

Die Entscheidung fiel im Schatten der in den letzten Tagen gestiegenen politischen Spannungen im Kongress und des wachsenden Drucks der Öffentlichkeit. Das am Freitag verabschiedete Paket stellt sicher, dass der Großteil der Bundesverwaltung seine Arbeit bis zum 30. September fortsetzen kann.

Der Entwurf sieht für das Budget des Heimatschutzministeriums (DHS) lediglich eine vorübergehende Finanzierungsverlängerung vor. In diesem Rahmen wird dem Kongress eine Frist von zwei Wochen eingeräumt, um neue Regelungen zu Einwanderungspraktiken und Sicherheitspolitik zu erörtern.

DIE FORDERUNGEN DER DEMOKRATEN LIEGEN AUF DEM TISCH

Der Hauptgrund für die Blockade bei den Haushaltsverhandlungen waren die jüngsten Vorfälle mit Todesfolge, an denen Bundesagenten beteiligt waren. Der Tod von zwei Demonstranten während eines Einsatzes von Bundesagenten in Minneapolis löste bei den Demokraten heftige Reaktionen aus. Demokratische Senatoren erklärten deutlich, dass sie das umfassende Haushaltspaket nicht unterstützen würden, wenn der Kongress keine Regelung auf die Tagesordnung setze, die die Offenlegung der Identität von Bundesagenten unter bestimmten Bedingungen, eine stärkere richterliche Kontrolle bei Durchsuchungen und Festnahmen sowie eine aktive Beteiligung lokaler und staatlicher Behörden an den Ermittlungen vorsieht.

AUFFÄLLIGE BOTSCHAFT VON SCHUMER

Der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer, betonte nach der Abstimmung, dass es sich bei den Ereignissen nicht nur um eine Haushaltsdebatte handele. Schumer lenkte die Aufmerksamkeit auf den Prozess mit den Worten: "Das Land erreicht einen Wendepunkt. Das amerikanische Volk möchte, dass der Kongress eingreift und Veränderungen erzwingt. Diese Abstimmung ist ein Spiegelbild der Forderungen nach öffentlicher Sicherheit und Rechenschaftspflicht." Viele Senatoren beider Parteien forderten zudem umfassende Untersuchungen zu bewaffneten Einsätzen unter Beteiligung von Bundesagenten, insbesondere im Hinblick auf die Vorfälle in Minneapolis.

TRUMP RICHTET APPELL AN BEIDE PARTEIEN

US-Präsident Trump erklärte, dass ein Regierungsstillstand negative Folgen für das Land hätte, und sandte eine seltene Botschaft der Einigung an die Demokraten im Senat. In einer Erklärung vor der Abstimmung wandte sich Trump an die republikanischen und demokratischen Abgeordneten und sagte: "Im Interesse des Landes sollte eine dringend benötigte parteiübergreifende 'JA'-Stimme abgegeben werden." Diese Äußerung wurde als Zeichen dafür gewertet, dass zwischen Trump und Schumer, die sich lange Zeit heftige Wortgefechte geliefert hatten, zumindest vorübergehend eine gemeinsame Basis gefunden wurde.

UNGEWISSHEIT ÜBER DIE PHASE IM REPRÄSENTANTENHAUS

Der Entwurf passierte den Senat mit 71 zu 29 Stimmen. Da jedoch nicht erwartet wird, dass das Repräsentantenhaus vor Montag nach Washington zurückkehrt, bedeutet dies, dass die Bundesregierung bis zur Abstimmung über das Wochenende mit dem Risiko eines teilweisen Stillstands konfrontiert sein könnte.

JOHNSON: ABSTIMMUNG FÜR MONTAG GEPLANT

Der Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, der am Freitag per Telefonkonferenz mit republikanischen Abgeordneten zusammenkam, gab bekannt, dass die Abstimmung für Montagabend angestrebt werde. Johnson räumte jedoch ein, dass es noch kein klares Bild darüber gebe, in welchem Maße das Paket im Repräsentantenhaus Unterstützung finden werde.


Nachrichtenquelle: İHA

US-Präsident Donald Trump