Wahlbeteiligung im Iran auf historischem Tiefstand
Die Wahlbeteiligung bei den Wahlen zur Islamischen Beratenden Versammlung und zum Expertenrat, der den religiösen Führer wählt und beaufsichtigt, lag nach inoffiziellen Ergebnissen bei 41 Prozent.
Im Iran wurden die inoffiziellen Ergebnisse der gestrigen Wahlen zur Islamischen Beratenden Versammlung sowie zum Expertenrat, der die Aufgabe hat, den religiösen Führer zu wählen und zu beaufsichtigen, bekannt gegeben.
WAHLBETEILIGUNG BEI 41 PROZENT
Medienberichten aus dem Iran zufolge gingen in dem Land mit rund 61 Millionen registrierten Wahlberechtigten insgesamt 25 Millionen Menschen an die Urnen. Nach Abschluss der Stimmabgabe um 00.00 Uhr Ortszeit lag die Wahlbeteiligung nach ersten inoffiziellen Ergebnissen bei 41 Prozent.
In der Hauptstadt Teheran gaben etwa 25 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. In anderen wichtigen Provinzen wurde die Beteiligung wie folgt angegeben: Ghom 49,7 Prozent, Ilam 55 Prozent, Sistan und Belutschistan 43 Prozent, Razavi-Chorasan 40 Prozent und Lorestan 47 Prozent.
ABSTIMMUNG DAUERTE 16 STUNDEN
Unterdessen wurde der Wahlvorgang, der gestern um 08.00 Uhr Ortszeit begann und ursprünglich bis 18.00 Uhr angesetzt war, zunächst bis 20.00 Uhr, dann bis 22.00 Uhr und schließlich bis 00.00 Uhr verlängert.
Für die 290 Sitze der Islamischen Beratenden Versammlung im Iran treten mehr als 15.000 Kandidaten an, während sich 144 Kandidaten um die 88 Sitze im Expertenrat bewerben, der die Befugnis hat, den religiösen Führer zu wählen, zu beaufsichtigen und abzusetzen.
Nachrichtenquelle: İHA
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