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Wandel bei den Verkehrsmitteln: Was nutzen europäische Städte?

Einer neuen Studie zufolge ist der öffentliche Nahverkehr das bevorzugte Verkehrsmittel in Europa. Während 86 Prozent der Einwohner von Paris öffentliche Verkehrsmittel nutzen, ist die Autonutzung in Warschau und Madrid weiter verbreitet.

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Wandel bei den Verkehrsmitteln: Was nutzen europäische Städte?

Eine neue Studie hat ergeben, dass der öffentliche Nahverkehr für viele Menschen in Europa das bevorzugte Verkehrsmittel ist.

Wie Euronews berichtet, ist Paris in einer Umfrage unter mehr als 2.500 Teilnehmern aus Paris, Berlin, Madrid, Stockholm und Warschau die Stadt, in der mit 86 Prozent der Einwohner der öffentliche Nahverkehr am häufigsten genutzt wird. Im Gegensatz dazu nutzt mehr als die Hälfte der Bewohner in Warschau und Madrid weiterhin das Auto.

Insbesondere in Warschau ist die Erreichbarkeit von Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs einer der Faktoren, die die Entscheidung für das Auto beeinflussen.

Marie-Ange Debon, Präsidentin des französischen Verbands für öffentlichen Verkehr und Schienenverkehr (UTP) und CEO der Keolis-Gruppe, erklärte gegenüber Euronews Next, dass die Umfrageergebnisse mit ihren Beobachtungen vor Ort übereinstimmen. Debon sagte: „Autofahrer lassen ihre Autos stehen, um öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, wenn ein ausreichendes [Verkehrs-]Angebot vorhanden ist.“

Im Durchschnitt über alle Städte hinweg bevorzugen 36 Prozent der Befragten das Auto für Strecken von weniger als 15 Minuten.

Debon sagte: „Der Verkehrssektor ist für 30 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich, wobei der öffentliche Nahverkehr nur 1 Prozent davon verursacht.“

Experten räumen ein, dass die Autonutzung in ländlichen Gebieten weiterhin verbreitet bleiben wird, es jedoch Methoden gibt, um diese Nutzung zu reduzieren.

Debon nannte Systeme wie bedarfsorientierte Verkehrsmittel, Carsharing und Elektrobuslinien als Beispiele. Zudem betonte sie die Bedeutung der Verknüpfung von Reiseoptionen und erklärte: „Wenn man eine Region nicht mit Verkehrsinfrastruktur ausstattet, kann man diese Region nicht entwickeln.“


Nachrichtenquelle: 12punto

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