Warnung vor 'Hungersnot' im Gazastreifen
Die Regierung in Gaza hat davor gewarnt, dass im Gazastreifen und im Norden des Gebiets erneut eine "Hungersnot droht", da Israel die Grenzübergänge geschlossen hält und die Einfuhr humanitärer Hilfe blockiert.
In einer Erklärung des Medienbüros der Regierung in Gaza wurde mitgeteilt, dass sich die humanitäre Krise im Gazastreifen verschärft habe, da die israelische Armee "weiterhin den Grenzübergang Rafah besetzt hält, diesen für Hilfsgütertransporte geschlossen lässt und die Einfuhr von Hilfsgütern über den Grenzübergang Kerem Shalom weiterhin verhindert".
In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wird, dass Israel den gesamten Gazastreifen blockiert, heißt es: "Die Hungersnot bedroht Gaza-Stadt und den Norden des Gazastreifens. Nach den Bodenangriffen der israelischen Armee auf Rafah und der Vertreibung zehntausender Palästinenser aus der Stadt verschlechtert sich die Ernährungssicherheitskrise auch in den mittleren und südlichen Teilen Gazas."
NUR 100 HILFS-LKWS ERREICHTEN DAS GEBIET
Andererseits wurde in der Erklärung betont, dass die Hilfe für die Bevölkerung im Gazastreifen, die eine humanitäre Katastrophe erlebt, weit unter dem erforderlichen Minimum liege. Es wurde daran erinnert, dass über den von den USA errichteten provisorischen Hafen bisher nur etwa 100 LKW mit Hilfsgütern angekommen seien.
Es wurde angegeben, dass in der vergangenen Woche 214 Hilfsgüter-LKWs über einen von der israelischen Armee eingerichteten Punkt in Beit Lahiya im Norden des Gazastreifens nach Gaza-Stadt und in den Norden des Gazastreifens gelangt seien, wobei 109 davon mit Mehl und 6 mit Medikamenten beladen waren.
In der Erklärung, in der die israelische Armee zum Abzug vom Grenzübergang Rafah aufgefordert wurde, wurde betont, dass die Grenzübergänge der geeignetste und effektivste Weg seien, um Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen, die Ernährungssicherheitskrise zu bewältigen und die Hungersnot zu verhindern, die alle Regionen Gazas bedroht.
Die internationale Gemeinschaft wurde dazu aufgerufen, "Druck auf Israel auszuüben, damit humanitäre Hilfe über die Grenzübergänge Rafah und Kerem Shalom geleitet wird und die Grenzübergänge Beit Hanun, Al-Shuja'iyya und Al-Muntar wieder in Betrieb genommen werden".
700.000 PALÄSTINENSER OHNE NAHRUNGSMITTEL
Etwa 700.000 Palästinenser, die in Gaza-Stadt und im Norden des Gazastreifens leben, leiden unter einem Mangel an Nahrungsmitteln und Gemüse, da Israel die Grenzübergänge weiterhin geschlossen hält und die Einfahrt von Hilfsgüter-LKWs in die nördlichen Gebiete nicht gestattet. Lokale Behörden und internationale Organisationen erklären, dass diese Situation die "Drohung einer Hungersnot" erneut in den Vordergrund rücke.
Aufgrund der jüngsten Besetzung des Grenzübergangs Rafah durch die israelische Armee und der von ihr verhängten Beschränkungen ist ein drastischer Rückgang bei der Einfuhr humanitärer Hilfe in den Gazastreifen zu verzeichnen.
Nachrichtenquelle: 12punto
Meistgelesen
Huthis greifen saudischen Tanker an
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
4 Drohnen in der Nähe des US-Generalkonsulats in Erbil abgeschossen
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
CHP reagiert mit Massen-SMS auf Özels neue Parteientscheidung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger