Weißes Haus behauptet 'Zustimmung': Spanien reagiert mit sofortigem Dementi
Die Aussage der Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, Spanien habe "zugestimmt, mit dem US-Militär zusammenzuarbeiten", wurde vom spanischen Außenminister Albares zurückgewiesen.
Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, erklärte in Bezug auf Spanien: "Ich denke, sie haben Trumps Botschaft gestern klar und deutlich gehört. Sie haben zugestimmt, mit dem US-Militär zusammenzuarbeiten."
Nach dieser Äußerung von Leavitt wies der spanische Außenminister José Manuel Albares die entsprechenden Aussagen "mit aller Deutlichkeit" zurück.
Gegenüber der spanischen Presse betonte Albares: "Die Haltung der spanischen Regierung zum Krieg im Nahen Osten, zu den Bombardierungen im Iran und zur Nutzung unserer Stützpunkte hat sich nicht geändert."
Albares erklärte, er habe "keine Ahnung", worauf sich Leavitt beziehe, und fügte hinzu: "Es gibt ein Abkommen, eine bilaterale Vereinbarung, und außerhalb des Rahmens dieses bilateralen Abkommens wird es keine Nutzung der souveränen Stützpunkte Spaniens geben. Spanien ist ein souveränes Land, das seine eigenen außenpolitischen Entscheidungen trifft."
Albares betonte zudem, er sei nicht besorgt über Trumps Drohungen: "Jeder Druck auf Spanien ist ein Druck auf alle Europäer, und wir haben deren Solidarität."
US-Präsident Trump hatte Spanien zuvor mit einem "Embargo" gedroht, nachdem er behauptet hatte, Spanien habe seine Stützpunkte für Angriffe auf den Iran gesperrt. Trump hatte erklärt: "Spanien ist derzeit in einer schrecklichen Lage. Ich habe Finanzminister Scott Bessent angewiesen, alle Handelsbeziehungen zu Spanien abzubrechen."
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez antwortete darauf: "Der Iran-Krieg hat die Welt zu einem unsichereren Ort gemacht. Wir sind gegen diese Katastrophe. Wir sind gegen den Krieg. Der Krieg im Iran wird keine gerechtere internationale Ordnung schaffen. Wir werden mit den Ländern der Region für Frieden und Diplomatie zusammenarbeiten. So beginnt das Unglück der Menschheit. Man spielt kein Russisch Roulette mit dem Schicksal von Millionen Menschen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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