Weltgesundheitsorganisation: 'In Gaza müssen 8.000 Patienten zur Behandlung evakuiert werden'
Der Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tarik Jasarevic, äußerte sich während der wöchentlichen Pressekonferenz des UN-Büros in Genf. Mit Blick auf Gaza erklärte Jasarevic, dass sich in Gaza 8.000 Patienten befinden, die zur medizinischen Behandlung evakuiert werden müssen.
Der Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tarik Jasarevic, erklärte, dass in dem unter intensiven Angriffen Israels stehenden Gaza 8.000 Patienten darauf warten, zur medizinischen Behandlung evakuiert zu werden.
WHO-Sprecher Jasarevic äußerte sich im Rahmen der wöchentlichen Pressekonferenz des UN-Büros in Genf.
Unter Hinweis darauf, dass die Krankenhäuser in Gaza unter Beschuss stünden, sagte Jasarevic, dass sie keinen Zugang zum Al-Shifa-Krankenhaus im Norden des Gazastreifens hätten.
Jasarevic gab zudem an, dass Hilfsmissionen für das Al-Amal-Krankenhaus im Süden des Gazastreifens behindert würden.
Jasarevic betonte, dass im Gazastreifen medizinisches Personal getötet werde und viele Krankenhäuser belagert seien. Er führte aus, dass seit dem 7. Oktober 2023 über 400 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen in Gaza registriert wurden, bei denen mehr als 600 Menschen ums Leben kamen.
Jasarevic erklärte: "In Gaza gibt es 8.000 Patienten, die zur Behandlung evakuiert werden müssen. Leider wurden bisher erst 2.000 Patienten aus Gaza evakuiert. Es gibt 20.000 medizinische Fachkräfte in Gaza, die ihre Arbeit verrichten wollen, aber die Krankenhäuser nicht erreichen können. Wenn man ein funktionierendes Gesundheitssystem haben will, ist Sicherheit die erste Voraussetzung."
Nachrichtenquelle: AA
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