Wer liegt in den letzten Umfragen zur US-Wahl vorn? Harris oder Trump?
Bei der US-Präsidentschaftswahl am 5. November 2024 verschieben sich die Kräfteverhältnisse täglich. Der aktuelle Stand der Wahl und weitere Details...
Die US-Präsidentschaftswahl 2024 ist Schauplatz eines beispiellosen Kopf-an-Kopf-Rennens zwischen Vizepräsidentin Kamala Harris und dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump.
Beide Kandidaten haben ihre Appelle an die noch unentschlossenen Wähler, „zur Wahl zu gehen“, vier Tage vor Schließung der Wahllokale in den letzten Tagen noch einmal verstärkt.
Während Kamala Harris in den Umfragen knapp die Nase vorn hat, werden die US-Präsidentschaftswahlen nicht direkt durch die Volksabstimmung entschieden, sondern über das Wahlmännergremium (Electoral College), bei dem die Stimmen der einzelnen Bundesstaaten zusammengefasst werden. Daher geben nationale Umfragedurchschnitte zwar einen allgemeinen Eindruck, doch entscheidend ist letztlich die Verteilung der Stimmen auf Bundesstaatenebene.
In den sogenannten Swing States wie Georgia, Arizona und Pennsylvania bewegt sich das Rennen zwischen den beiden Kandidaten meist nur im Bereich weniger Prozentpunkte. Es wird prognostiziert, dass kleine Wählerverschiebungen oder Änderungen bei der Wahlbeteiligung in diesen Bundesstaaten ausreichen könnten, um das Wahlergebnis zu bestimmen.
In der letzten Umfrage des führenden US-Meinungsforschungsinstituts 270toWin vom 31. Oktober liegt Harris mit 48,4 % leicht vorn, während Trump mit 47,2 % dicht folgt. Andere unabhängige Kandidaten kommen zusammen auf 4,4 %. Angesichts der sich täglich ändernden Dynamik kommt den noch nicht abgegebenen Stimmen und den unentschlossenen Wählern eine entscheidende Bedeutung zu.
Zahl der Frühwähler übersteigt 65 Millionen
Den neuesten Zahlen zufolge haben bereits mehr als 65 Millionen Menschen ihre Stimme vorzeitig abgegeben.
In Georgia, einem der entscheidenden Bundesstaaten, haben 3,4 Millionen Wähler vorzeitig abgestimmt. Ein weiterer Schlüsselstaat, North Carolina, stellte mit über 350.000 Stimmen am ersten Tag einen neuen Rekord auf, während in South Carolina mehr als 125.000 Stimmen abgegeben wurden.
Bisher lässt sich feststellen, dass die Altersgruppe der über 65-Jährigen am häufigsten von der vorzeitigen Stimmabgabe Gebrauch gemacht hat. Die vom Election Lab der University of Florida zusammengestellten Daten zeigen, dass mehr als 29 Millionen Stimmen persönlich in den Wahllokalen abgegeben wurden und 25,9 Millionen Briefwahlunterlagen bereits eingegangen sind.
Experten, die die Wahl verfolgen, analysieren die Wählerprofile und sehen Kamala Harris zwar mit einem knappen Vorsprung, doch die endgültigen Ergebnisse werden erst am 5. November erwartet.
Nachrichtenquelle : 12punto
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