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Wichtige Einschätzung der palästinensischen Gesundheitsministerin

Die palästinensische Gesundheitsministerin Mai al-Kaila erklärte, dass sich der Gesundheitssektor im Gazastreifen in einer äußerst schwierigen Lage befinde, da infolge der Angriffe der israelischen Armee 300 Mitarbeiter des Gesundheitswesens getötet wurden und neben verschiedenen Krankenhäusern auch 108 Krankenwagen ins Visier genommen wurden.

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Wichtige Einschätzung der palästinensischen Gesundheitsministerin

Laut der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA machte al-Kaila diese Äußerung während eines Treffens mit der Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Mirjana Spoljaric Egger, in Ramallah.

Bei dem Treffen, bei dem die Lage im Gazastreifen erörtert wurde, merkte al-Kaila an, dass die israelische Armee etwa 108 Krankenwagen bombardiert habe und 11 der 36 Krankenhäuser aufgrund der Angriffe nur noch eingeschränkt in Betrieb seien.

WARNUNG VOR KRANKHEITEN

Al-Kaila erklärte, dass bei den Angriffen 300 Mitarbeiter des Gesundheitswesens ums Leben gekommen seien, darunter 50 Ärzte und 80 Krankenpfleger, und dass 38 Ärzte, allen voran der Direktor des Schifa-Krankenhauses, Mohammed Abu Silmiya, weiterhin unter schlechten Bedingungen festgehalten würden.

Al-Kaila wies darauf hin, dass die öffentliche Gesundheit im Gazastreifen auch die Nachbarländer bedrohe, und warnte davor, dass aufgrund der Bevölkerungsdichte in den Unterkünften sowie des Mangels an ausreichender Nahrung, Wasser und Hygiene neben Hautkrankheiten auch Krankheiten wie Hepatitis, Atemwegsinfektionen und blutiger Durchfall über die Grenzen hinaus verbreitet werden könnten.

Al-Kaila äußerte bei dem Treffen zudem, dass sie bei ihrem Besuch in den Krankenhäusern der ägyptischen Stadt al-Arisch im vergangenen Monat schwere Fälle bei palästinensischen Verletzten gesehen habe, darunter Kinder, denen Hände und Füße amputiert worden seien.

Die palästinensische Gesundheitsministerin Mai al-Kaila forderte das Rote Kreuz auf, Druck auf Israel auszuüben, um die Evakuierung von Verletzten und Kranken aus dem Gazastreifen sowie die Einfuhr von Ärzten, Lebensmitteln und medizinischen Hilfsgütern zu ermöglichen.


Nachrichtenquelle: AA

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