Wirtschaftskrisen-Proteste im Iran schlagen in regimekritischen Aufstand um
Die Demonstrationen, die aufgrund der sich verschlechternden Lebensbedingungen im Iran begannen, sind am fünften Tag von heftigen Zusammenstößen geprägt; Berichten zufolge steigt die Zahl der Toten und Verletzten. US-Präsident Trump drohte Teheran mit Krieg.
Die Proteste im Iran, die aufgrund wirtschaftlicher Probleme und des rapiden Wertverlusts der Landeswährung begannen, haben sich in kurzer Zeit zu einem regimekritischen Aufstand entwickelt. Während die Spannungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften in vielen Teilen des Landes, insbesondere im Westen und Südwesten, zunehmen, wurden Polizeigebäude und Fahrzeuge mit Molotowcocktails in Brand gesetzt.
Während am fünften Tag der Ereignisse Berichte über Zusammenstöße aus der Stadt Lordegan sowie den Regionen Azna und Kuhdasht eintrafen, wurde ein Anstieg der Zahl der Todesopfer gemeldet. Die Sicherheitskräfte setzten scharfe Munition ein, um die Menschenmengen aufzulösen. In sozialen Medien geteilte Aufnahmen zeigten, dass die Straßen regelrecht zu einem Schlachtfeld geworden sind.
US-Präsident Donald Trump warnte die Regierung in Teheran in einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account und übermittelte eine offene Kriegsdrohung: "Wenn der Iran wie üblich Gewalt gegen friedliche Demonstranten anwendet und sie erschießt, werden die Vereinigten Staaten den Demonstranten zu Hilfe eilen. Unsere Waffen sind bereit, wir sind bereit zu schießen."
Verschiedene Menschenrechtsorganisationen gaben bekannt, dass bei den Aktionen mindestens 6 Menschen ihr Leben verloren haben. Die Menschenrechtsorganisation Hengaw nannte die Namen Ahmed Celil und Sacit Valamaneş unter den Verstorbenen. Die Nachrichtenagentur Fars berichtete hingegen, dass ein mit den Revolutionsgarden verbundener Sicherheitsbeamter in Kuhdasht getötet wurde, doch einige Demonstranten behaupteten, dass diese Person aus ihren eigenen Reihen stammte.
Aufgrund der zunehmenden Spannungen im ganzen Land errichteten die Behörden Sicherheitsbarrikaden an Schlüsselpunkten, allen voran in der Hauptstadt Teheran. Die Demonstranten, die sich auf den Straßen versammelten, brachten jedoch bei jeder Gelegenheit zum Ausdruck, dass sie nicht von ihren Forderungen gegen die Regierung ablassen werden.
Ein unter dem Vorwand der kalten Wetterbedingungen angekündigter plötzlicher offizieller Feiertag sowie die Schließung von Schulen und Universitäten wurden als Versuch gewertet, die Proteste zu verhindern. Die Demonstranten äußern ihren Zorn gegen den religiösen Führer Ayatollah Ali Khamenei mit Slogans wie "Tod Khamenei!". Eine Gruppe ruft zudem dazu auf, dass der Iran zum monarchischen System zurückkehren solle. Diese Slogans und Ereignisse fanden in den sozialen Medien ein großes Echo.
Auf den Märkten in Teheran schlossen die Händler aufgrund der Wirtschaftskrise ihre Läden und schlossen sich den anhaltenden Protesten an. Während sich aufgrund der Ereignisse sowohl die wirtschaftliche als auch die soziale Krise im Land vertieft, wird mit Spannung erwartet, welche neuen Schritte die Regierung unternehmen wird und wie die internationale Reaktion ausfallen wird.
Nachrichtenquelle: 12punto
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