Zahl der Todesopfer bei Überschwemmungskatastrophe in Brasilien auf 127 gestiegen
Es wurde gemeldet, dass die Zahl der Menschen, die bei den durch heftige Regenfälle verursachten Überschwemmungen in Brasilien ihr Leben verloren haben, auf 127 gestiegen ist, während 141 Personen weiterhin vermisst werden.
Nach den Regenfällen, die seit letzter Woche im Bundesstaat Rio Grande do Sul im Süden des Landes wüten, nehmen die Verluste an Menschenleben und Sachschäden stetig zu.
In einer Erklärung des Zivilschutzes des Bundesstaates wurde mitgeteilt, dass die Zahl der Todesopfer auf 127 und die Zahl der Vermissten auf 141 gestiegen ist.
In der Erklärung, in der darauf hingewiesen wurde, dass 756 verletzte Personen in Krankenhäusern behandelt werden, wurde betont, dass die Such- und Rettungsarbeiten ununterbrochen fortgesetzt werden.
Es wurde hervorgehoben, dass die Zahl der von den Überschwemmungen betroffenen Menschen fast 2 Millionen erreicht hat und 71.409 Personen vorübergehend in Schulen, Sporthallen und Kirchen untergebracht sind.
Der Minister für regionale Entwicklung, Waldez Goe, betonte in seiner Erklärung, dass die Lage im Bundesstaat äußerst "besorgniserregend" sei und neue Regenfälle die Arbeit weiter erschwerten.
Es wurde mitgeteilt, dass bei den Hilfsmaßnahmen, die auch von Militär und Polizei unterstützt werden, bisher 70.863 Menschen und 9.984 Tiere aus den Katastrophengebieten gerettet wurden.
Unterdessen hat die Regierung von Präsident Luiz Inacio Lula da Silva ein Hilfspaket in Höhe von 9,8 Milliarden Dollar für den Wiederaufbau des Bundesstaates Rio Grande do Sul angekündigt.
KATASTROPHENZUSTAND AUSGERUFEN
Der Gouverneur von Rio Grande do Sul, Eduardo Leite, erklärte am 3. Mai, dass es immer noch Gebiete gebe, die sie nicht erreichen könnten, und sagte: "Wir durchleben eine absolut außergewöhnliche Situation. Dies ist kein kritisches Ereignis, sondern das verheerendste Ereignis in der Geschichte des Bundesstaates."
Leite hatte erklärt, dass sie aufgrund des Ausmaßes der Tragödie den "Katastrophenzustand" für 180 Tage ausgerufen hätten und große Anstrengungen zur Evakuierung der Menschen unternähmen.
Präsident Lula da Silva, der die betroffenen Gebiete zweimal besuchte, hatte erklärt, dass sie die Region wieder aufbauen würden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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