Zara gibt Erklärung ab: Rückzieher bei Kampagne, die als Anspielung auf Palästina interpretiert wurde
Zara hat sein Bedauern über ein „Missverständnis“ geäußert und die Fotos der Kampagne entfernt, nachdem seine neue Werbekampagne, in der Statuen in weiße Tücher gehüllt zu sehen waren, bei palästinafreundlichen Aktivisten Boykottaufrufe ausgelöst hatte.
In der Kollektion, die von dem amerikanischen Model Kristen McMenamy präsentiert wurde, ist zu sehen, wie eine Schaufensterpuppe in ein weißes Tuch gewickelt ist, das an ein Leichentuch erinnert, und als Kulisse ein Ort gewählt wurde, der an Trümmer erinnert.
Aktivisten, die diese Bilder als skandalös einstuften, reichten Beschwerde ein, da die in den Fotos der neuen Kampagne, die Zara auf der Social-Media-Plattform Instagram teilte, verwendeten, in Weiß gehüllten Schaufensterpuppen den in weiße Laken gewickelten leblosen Körpern in Gaza ähnelten.
Auf der anderen Social-Media-Plattform X wurde der Ausdruck „#BoycottZara“ zum Trend.

ENTSCHULDIGUNG
Nachdem die Reaktionen in den sozialen Medien immer lauter wurden, gab Zara eine Erklärung zu dem Thema ab.
Hier ist die Entschuldigung von Zara:
„Da das Bild, das Teil einer Reihe von Aufnahmen unvollendeter Statuen im Atelier eines Künstlers war, bei einigen unserer Kunden auf negative Resonanz stieß, haben wir beschlossen, dieses Bild zu entfernen. Da dies keinesfalls unsere Absicht war, entschuldigen wir uns für das Missverständnis.
Zara ist eine globale Marke mit Kunden und Mitarbeitern aus vielen Regionen und Kulturen, die über sehr unterschiedliche soziale, kulturelle Ausdrucksformen oder Überzeugungen verfügen.
Da Vielfalt einer unserer Grundwerte ist, hat Zara tiefen Respekt vor allen. Wir entschuldigen uns bei allen für diese Missverständnisse, die ohne jede Absicht entstanden sind. Wir sind entschlossen, unseren Stakeholdern zuzuhören und als Marke ständig daran zu arbeiten, uns weiterzuentwickeln.“
Obwohl Zara erklärte: „Das war nicht unsere Absicht“, gingen die Boykottproteste weiter.

KAMPAGNE ZURÜCKGEZOGEN
Nach den Ereignissen gab Zara eine weitere Erklärung ab. Die Marke gab bekannt, dass sie die Fotos der Kampagne, die zu den Reaktionen geführt hatten, entfernt habe.
Die britische Werbeaufsichtsbehörde (Advertising Standards Authority) teilte mit, dass sie 110 Beschwerden über die Kampagne von Zara erhalten habe und erklärte: „Da Zara die Werbung entfernt hat, werden wir keine weiteren Schritte unternehmen.“

Nachrichtenquelle: 12punto
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