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Ära der sicheren Zahlung bei Immobilientransaktionen beginnt offiziell

Um Betrug und Schattenwirtschaft bei Immobilientransaktionen zu verhindern, wird ab dem 1. Juli – ähnlich wie beim Fahrzeugverkauf – ein sicheres Zahlungssystem zur Pflicht. Das Ministerium gab bekannt, dass die Vorbereitungen für das Inkrafttreten des Systems kurz vor dem Abschluss stehen.

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Ära der sicheren Zahlung bei Immobilientransaktionen beginnt offiziell

Eine bedeutende Neuerung steht im Immobiliensektor bevor. Das Handelsministerium macht das sichere Zahlungsverfahren bei Immobilientransaktionen zur Pflicht. Diese neue Anwendung wird es sowohl den Bürgern als auch den Märkten ermöglichen, in einem transparenteren und sichereren Umfeld zu agieren.

Nach Angaben von Ministeriumsvertretern wurde der 1. Juli 2026 als Datum für das Inkrafttreten des Systems festgelegt. Damit soll bei Kauf- und Verkaufsvorgängen von Immobilien wie Wohnungen, Grundstücken oder Gewerbeflächen Betrug, Barzahlungen und informelle Aktivitäten unterbunden werden.

Ursprünglich war geplant, die Regelung am 1. Mai in Kraft zu setzen. Aufgrund der laufenden Infrastrukturvorbereitungen wurde die Anwendung jedoch um etwa zwei Monate verschoben, und der 1. Juli 2026 wurde als neues Datum bekannt gegeben. Im Rahmen des Prozesses, den das Handelsministerium gemeinsam mit der Generaldirektion für Grundbuch und Kataster durchführt, werden detaillierte Arbeiten geleistet, um eine reibungslose Umsetzung des Systems zu gewährleisten. Sollte es als notwendig erachtet werden, könnte eine weitere Verschiebung des Inkrafttretens um bis zu 3 Monate in Betracht gezogen werden.

Bei der getroffenen Regelung werden die Zahlungen nicht sofort auf das Konto des Verkäufers überwiesen, sobald sich Käufer und Verkäufer über den Immobilienverkauf geeinigt haben. Der Kaufpreis wird innerhalb des sicheren Zahlungssystems zurückgehalten, bis alle Dokumente und Transaktionen abgeschlossen sind. Sobald die Verkaufsvorgänge erfolgreich abgeschlossen sind, wird der vom Käufer blockierte Betrag direkt auf das Konto des Verkäufers überwiesen. Sollte der Verkauf nicht zustande kommen, wird der Betrag vom System automatisch wieder auf das Konto des Käufers zurückerstattet.

Dieses neue Modell zielt darauf ab, zu verhindern, dass Bürger im Immobilienhandel zu Schaden kommen, und die Schattenwirtschaft zu reduzieren.


Nachrichtenquelle: 12punto