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Ärmste Bevölkerungsgruppen können keine Bildungsausgaben tätigen: Harte Kritik von İnan Mutlu anhand von Bildungsdaten

İnan Mutlu, der über sein Social-Media-Konto eindrucksvolle Daten zu den Konsumausgaben der Haushalte nach Einkommensgruppen in der Türkei teilte, erklärte, dass die einkommensschwächsten Schichten kaum noch in der Lage seien, Bildungsausgaben zu tätigen. Unter Verweis auf eine Tabelle mit offiziellen Statistiken kritisierte Mutlu die Bildungspolitik der Regierung scharf.

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Ärmste Bevölkerungsgruppen können keine Bildungsausgaben tätigen: Harte Kritik von İnan Mutlu anhand von Bildungsdaten

NIEDRIGSTE EINKOMMENSGRUPPEN KÖNNEN NUR 0,2 PROMILLE FÜR BILDUNG AUFWENDEN

İnan Mutlu wies auf die Tabelle der Haushaltsausgabenarten in seinem Beitrag hin und betonte, dass die Bürger am unteren Ende der Einkommensskala kein Budget für die Bildung ihrer Kinder bereitstellen könnten.

Mutlu äußerte sich in seinem Beitrag auf der Social-Media-Plattform wie folgt: "Die ärmsten Gruppen können keine Bildungsausgaben tätigen. Die niedrigsten Einkommensgruppen können lediglich 0,2 Promille, 0,4 Promille bzw. 0,7 Promille für Bildung ausgeben."

KAMPF FÜR QUALITÄTSVOLLE UND KOSTENLOSE BILDUNG IST UNUMGÄNGLICH

İnan Mutlu kommentierte die in der Tabelle rot eingerahmten Raten in der Zeile "Bildungsdienstleistungen" und äußerte seine Kritik an der politischen Führung, die er als verantwortlich für das aktuelle Bildungsbild ansieht, sowie seinen Lösungsvorschlag mit folgenden Worten: "Die unzureichende Bildungspolitik der AKP ist offensichtlich. Der Kampf für eine qualitätsvolle, wissenschaftliche und kostenlose Bildung ist unumgänglich, um das Schicksal dieser Gesellschaft zu verändern..."

BILDUNGSKLAUFE IN DEN OFFIZIELLEN DATEN FALLEN AUF

Bei der Untersuchung der Tabelle "Haushaltsanteile nach Einkommen" wird der Unterschied bei den Bildungsausgaben zwischen den ärmsten und den reichsten Schichten deutlich. Den Daten zufolge lag der Anteil der Bildungsdienstleistungen an den Gesamtausgaben in der ersten Gruppe der untersten 20 Prozent der Einkommensbezieher im Jahr 2024 bei 0,5 Prozent, während er im Jahr 2025 auf 0,2 Prozent (2 Promille) gesunken ist. Im zweiten 20-Prozent-Segment wurde dieser Wert für 2025 mit 0,4 Prozent (4 Promille) und in der dritten Gruppe mit 0,7 Prozent (7 Promille) verzeichnet.

Im Gegensatz dazu stieg der Anteil der Bildungsausgaben in der letzten Gruppe der reichsten 20 Prozent von 2,7 Prozent im Jahr 2024 auf 3,4 Prozent im Jahr 2025. Dies verdeutlicht konkret, wie sehr die unteren Einkommensgruppen aufgrund der Wirtschaftskrise und der zunehmenden Einkommensungleichheit Schwierigkeiten beim Zugang zum Recht auf Bildung haben und wie die Chancengleichheit verloren geht.





Nachrichtenquelle: 12punto