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Arbeitgeber fordern Zwischenerhöhung des Mindestlohns im Juli

Der GGYD-Vorsitzende Nezih Allıoğlu erklärte, dass eine Erhöhung des Mindestlohns im Juli in Höhe der Inflationsrate sinnvoll wäre. Allıoğlu betonte, dass die wirtschaftlichen Schwierigkeiten anhalten und es Zeit brauchen werde, bis sich der Markt entspanne.

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Arbeitgeber fordern Zwischenerhöhung des Mindestlohns im Juli

Der Vorsitzende des Verbands für junge Unternehmer und Governance (GGYD), M. Nezih Allıoğlu, wies auf die schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen hin und äußerte die Notwendigkeit einer Mindestlohnerhöhung im Juli in Höhe der Inflationsrate. Allıoğlu erklärte, dass die Kaufkraft der Haushalte geschwächt sei und die Lebenshaltungskosten für einen großen Teil der Gesellschaft ein wichtiges Thema darstellten. Aus diesem Grund betonte er, dass Schritte zur Sicherung der Kaufkraft einkommensschwacher Gruppen für das wirtschaftliche und soziale Gleichgewicht von Bedeutung seien.

Laut einem Bericht von Sözcü argumentierte Allıoğlu, dass die angekündigte KGF-Unterstützung in Höhe von 30 Milliarden TL aufgestockt werden müsse, und sagte: "Eine mögliche Zinssenkung oder eine Lockerung der Kreditlimits im Juni könnte positive Auswirkungen haben. Wenn diese Schritte jedoch nicht unternommen werden, werden die Auswirkungen der aktuellen wirtschaftlichen Verengung weiterhin spürbar bleiben." Allıoğlu wies darauf hin, dass selbst die ISO-500-Unternehmen Schwierigkeiten hätten und KMU mit noch größeren Problemen konfrontiert seien. Er betonte die Bedeutung der Wahrung der wirtschaftlichen Stabilität und der Aufrechterhaltung eines Vertrauensklimas.

ABSATZ IM AUTOMOBILSEKTOR STEIGT

Allıoğlu ging auch auf den Automobilsektor ein und erklärte, dass die Verkäufe auch im Jahr 2025 steigen könnten. Er erinnerte daran, dass im vergangenen Jahr die höchsten Verkaufszahlen aller Zeiten erreicht wurden, und sagte, dass die Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den ersten vier Monaten dieses Jahres im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 2,7 Prozent gestiegen seien. Trotz hoher Kreditzinsen würden die Fahrzeugverkäufe ungebremst weitergehen, so Allıoğlu: "Die Erwartung, dass die Fahrzeugpreise weiter steigen werden, wirkt sich positiv auf die Verkaufszahlen aus." Er prognostizierte, dass die Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen am Ende dieses Jahres über denen des Vorjahres liegen könnten.


Nachrichtenquelle: 12punto