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Banken könnten Kreditkarten von Kunden sperren, die Devisen, Gold oder Krypto-Assets kaufen

Im Rahmen der Inflationsbekämpfung haben Banken neue Maßnahmen ergriffen, um die Nutzung von Kreditkarten einzuschränken. Die Banken teilten mit, dass Kreditkarten gesperrt werden können, wenn sie für den Kauf von Devisen, Gold oder Krypto-Assets, zur Tilgung noch nicht fälliger Kredite oder für „Transfers ohne nachvollziehbaren Grund“ verwendet werden.

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Banken könnten Kreditkarten von Kunden sperren, die Devisen, Gold oder Krypto-Assets kaufen

Banken haben ihre Kunden davor gewarnt, dass Kreditkarten gesperrt werden können, wenn sie für den Kauf von Gold, Devisen oder Kryptowährungen genutzt werden. Während für Wohnungs- und Autokredite bereits Regulierungen eingeführt wurden, steigt die Nutzung von Kreditkarten weiter an.

Im Rahmen der Inflationsbekämpfung wurden bereits Anpassungen bei Limits und Ratenzahlungen vorgenommen, um die Kreditkartennutzung zu reduzieren. Die neue Maßnahme der Banken besteht nun darin, die Einsatzbereiche von Kreditkarten zu beschränken. In einer Warnung an Kreditkartenkunden wurde darauf hingewiesen, dass die Karten gesperrt werden können, wenn sie für den Kauf von Devisen, Gold und Krypto-Assets, zur Tilgung noch nicht fälliger Kredite oder für "Transfers ohne nachvollziehbaren Grund" verwendet werden.

Laut Daten der Bankenregulierungs- und Aufsichtsbehörde (BDDK) belief sich das Volumen der privaten Kreditkarten zum 19. Januar 2024 auf 1 Billion 172 Milliarden Lira. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres lag dieser Betrag bei 459 Milliarden Lira, was einem jährlichen Anstieg des privaten Kreditkartenvolumens um 155 % entspricht.

Im Zuge der Inflationsbekämpfung wurde die Reduzierung privater Ausgaben und der Kreditkartennutzung als vorrangiges Ziel festgelegt. In diesem Sinne wurde eine Reihe von Regelungen für Kreditkarten umgesetzt.

Wie Mithat Yurdakul von der Zeitung Milliyet berichtet, haben die Banken die Verfahren für Kreditkartenlimits erschwert, die zuvor leicht erhöht oder auf Kundenwunsch angehoben werden konnten. Zudem wurden für bestimmte Ausgaben im Ausland Ratenzahlungsbeschränkungen eingeführt.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Regelungen zu Kreditkarten auch in wirtschaftspolitischen Dokumenten enthalten sind. Im Jahresprogramm des Präsidenten für 2024 wurde erklärt, dass die Ratenzahlungsfristen für Kreditkartenausgaben und Bargeldabhebungen analysiert und bei Bedarf zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden. Auch im mittelfristigen Programm für 2024-2026 wurde betont, dass die Kreditkartennutzung an internationale Standards angepasst werden soll.

Im Rahmen der jüngsten Regelung haben die Banken ein neues Verfahren eingeführt, um die Nutzung von Kreditkarten außerhalb des Bedarfs für Grundbedürfnisse zu verhindern. In den Kartenabrechnungen, die einige Banken an ihre Kunden verschickten, wurde gewarnt: "Ihre Karte kann gesperrt werden, wenn sie für den Kauf von Devisen, Gold oder Krypto-Assets, zur Tilgung noch nicht fälliger Kredite, für Transfers ohne nachvollziehbaren Grund, für Transaktionen zur Überschreitung des Bargeldabhebungslimits oder für Transaktionen zur Kapitalflucht ins Ausland verwendet wird."

Obwohl trotz der Zinserhöhungen durch die Zentralbank bisher keine Verlangsamung bei der Kreditkartennutzung zu beobachten ist, zielt man darauf ab, diese insbesondere bei Ausgaben für Luxusgüter und Investitionen zu minimieren. Bankenkreise deuten an, dass neue Regelungen wie Anpassungen der Kreditkartenzinssätze, Ratenzahlungsbeschränkungen oder Begrenzungen der Ausgabenlimits auf die Tagesordnung kommen könnten. Es könnten Schritte unternommen werden, um die Kreditkartennutzung von notwendigen Ausgaben abzugrenzen.


Nachrichtenquelle: 12punto

Bankenregulierungs- und Aufsichtsbehörde Kryptowährung Kreditkarte Zentralbank