Bei den Preisen für Eigentumswohnungen wird für 2024 eine Annäherung an die Inflationsrate erwartet
Görkem Öğüt, Mitbegründer und Geschäftsführer von Endeksa, teilte mit, dass die Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen ab 2024 voraussichtlich auf ein Niveau sinken werden, das sich der Inflationsrate annähert.
Görkem Öğüt, Mitbegründer und Geschäftsführer von Endeksa, teilte in einer schriftlichen Erklärung seine Erwartungen für den Markt für Eigentumswohnungen im Jahr 2024 mit.
Unter Bezugnahme auf den starken Preisanstieg bei Wohnimmobilien in den letzten Jahren erklärte Öğüt: "In dieser Zeit waren die objektiven Zukunftsprognosen, die Endeksa mithilfe von Methoden der künstlichen Intelligenz und Big-Data-Analyse erstellt hat, ein wichtiges Instrument, das Investoren bei der Bestimmung ihrer Ausrichtung geholfen hat."
Öğüt stellte fest, dass es auf dem Wohnungsmarkt seit August keine über die Erwartungen hinausgehenden Preisanstiege mehr gegeben habe, und äußerte sich wie folgt:
"Der Aufwärtstrend hält zwar an, verläuft jedoch auf einem stabileren Niveau. Der durchschnittliche Preis für eine Wohnimmobilie in der Türkei liegt derzeit etwas über 3 Millionen TL. Ab 2024 wird erwartet, dass sich die Preise auf einem Niveau einpendeln, das sich der Inflation weiter annähert. Sollte sich der nachlassende Anstieg der Immobilienpreise fortsetzen, könnte die Immobilie angesichts realer Preisrückgänge ihre Rolle als hochrentierliches Anlageinstrument verlieren."
"ERWARTUNG EINER WOHNUNGSBAUKAMPAGNE STEIGERT VERKÄUFE"
Görkem Öğüt wies darauf hin, dass für 2024 die Einführung einiger Kampagnen für den Wohnungsverkauf erwartet werde, und erklärte: "Diese Kampagnen versprechen, die Wohnungsbauzinsen auf unter 2 Prozent zu senken und Zahlungspläne über 15 Jahre anzubieten. Sollten diese Regelungen umgesetzt werden, ist insbesondere bei Erstverkäufen von Wohnungen eine deutliche Belebung möglich. Zudem führen Investorenunsicherheiten und Kreditbedingungen zu einem schnellen Anstieg des Wohnungsbestands. Dies wird dazu beitragen, dass Angebot und Nachfrage im Jahr 2024 wieder auf gesündere Weise zusammenfinden."
Nachrichtenquelle: 12punto
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