Blick auf den kritischen Datenkalender gerichtet
An den globalen Märkten richtet sich die Aufmerksamkeit auf die in dieser Woche anstehenden kritischen Daten.
Heute Morgen gaben die globalen Börsen einen Teil der Gewinne der Vorwoche ab, bevor im Laufe der Woche wichtige Daten veröffentlicht werden.
In dieser Woche werden im Ausland das US-Wirtschaftswachstum und der private Konsum, die Inflation in der Eurozone sowie die chinesischen PMI-Daten bekannt gegeben.
Der S&P 500 Index, der in der gesamten Vorwoche um 1 Prozent gestiegen war, setzte seinen ununterbrochenen Anstieg in die vierte Woche fort. Am Freitag fiel der Volatilitätsindex VIX zudem auf den niedrigsten Stand seit Januar 2020. Die Wall-Street-Indizes gaben im frühen Handel der neuen Woche nach.
Auch die Aktienindizes in Asien notieren im Minus.
Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen, die die Vorwoche mit einem Anstieg von 3 Basispunkten beendet hatte, stieg heute Morgen um weitere 3 Basispunkte auf 4,4959 Prozent. Die Rendite 2-jähriger US-Anleihen liegt nach einem wöchentlichen Anstieg von 6 Basispunkten ebenfalls 2 Basispunkte höher bei 4,9699 Prozent. Der Bloomberg Dollar Index, der die gesamte Vorwoche mit einem Minus von 0,5 Prozent abschloss, notiert bei 1.239 Punkten unverändert.
Rekord bei Online-Verkäufen während der Freitag-Aktionen in den USA
Laut Daten von Adobe Analytics tätigten US-Verbraucher während der Freitag-Aktionen, also am Freitag, dem 24. November, Online-Einkäufe in Rekordhöhe von 9,8 Milliarden Dollar.
Die Nachfrage nach elektronischen Geräten, Smartwatches, Fernsehern und Audiogeräten trug dazu bei, dass die Online-Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um 7,5 Prozent stiegen.
Dieser Anstieg deutet auf eine deutliche Verbesserung gegenüber der letztjährigen Urlaubssaison hin, in der die hohe Inflation die Geldbeutel der Verbraucher belastete und Einzelhändler große Rabatte gewährten, um ihre überfüllten Lagerbestände abzubauen.
Die Online-Verkäufe in den USA stiegen laut einem separaten Indikator von Salesforce Inc. auf Jahresbasis um 9 Prozent, angetrieben durch Schuhe, Sportartikel sowie Gesundheits- und Schönheitsprodukte.
Bekleidung, Wohnbedarf und Kosmetik waren die Bereiche mit den höchsten Rabatten.
Obwohl diese Zahlen, die vor dem Cyber Monday – einem Marketingbegriff für E-Commerce-Transaktionen am Montag nach Thanksgiving, der Verbraucher zum Online-Shopping animieren soll – veröffentlicht wurden, einen Hinweis auf die Ausgaben in der Ferienzeit geben, geht die allgemeine Erwartung dahin, dass das Umsatzwachstum in den Monaten November und Dezember nicht besonders glänzend ausfallen wird.
Salesforce prognostiziert, dass die Online-Verkäufe in den USA in diesem Zeitraum im Vergleich zu 2022 um 1 Prozent steigen werden. Dies deutet auf das langsamste Tempo seit mindestens fünf Jahren hin. Auch Adobe erwartet, dass die Verkäufe um 4,8 Prozent steigen und damit weit hinter dem jährlichen Durchschnitt von 13 Prozent vor der Pandemie zurückbleiben werden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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