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Bloomberg-Prognose für die Zentralbank: Zinsentscheidung erwartet

Aufgrund des Anstiegs der Energiekosten und der geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten wird erwartet, dass die türkische Zentralbank (TCMB) bei ihrer Sitzung im März keine Zinssenkung vornehmen wird. Die Märkte haben ihre Erwartungen hinsichtlich einer anhaltend hohen Zinspolitik verstärkt.

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Bloomberg-Prognose für die Zentralbank: Zinsentscheidung erwartet

In Finanzkreisen der Türkei wird für die Sitzung des Geldpolitischen Ausschusses (PPK) der Zentralbank am 12. März keine Änderung des Leitzinses erwartet.

Wie Bloomberg News berichtet, erschweren die steigenden Energiekosten infolge des anhaltenden Konflikts im Iran die Senkung der Inflation. Es wird davon ausgegangen, dass dieses Szenario die Schritte der TCMB in Richtung einer Zinssenkung verlangsamen wird.

Der jüngste starke Anstieg bei den ein- und dreimonatigen Overnight-Index-Swaps (OIS) hat die Erwartungen der Investoren gefestigt, dass die Zentralbank die Zinssätze für einen längeren Zeitraum auf einem hohen Niveau halten wird. Die Aktivität an den Swap-Märkten verzeichnete den schnellsten täglichen Anstieg des letzten Jahres.

Analysten weltweit renommierter Banken äußerten ebenfalls die Ansicht, dass die Geldpolitik in der Türkei weiterhin restriktiv bleiben werde. Ökonomen von JPMorgan Chase & Co. und der Deutschen Bank AG erklärten, sie erwarteten, dass die Zentralbank den Zinssatz im März im Vergleich zu den letzten fünf Sitzungen unverändert lassen werde.

Nick Rees, Leiter der Makro-Research-Abteilung bei Monex Europe, wies darauf hin, dass die Unsicherheit im Nahen Osten eine vorsichtige Haltung der TCMB erfordere. Rees bewertete die Lage wie folgt: „Sollte bis zum 12. März ein Waffenstillstand in der Region erreicht werden, könnten Zinssenkungen wieder auf die Tagesordnung rücken.“

Andererseits teilten die Experten der Deutschen Bank, Christian Wietoska und Oliver Harvey, mit, dass bei einem Fortbestehen des Schocks bei den Ölpreisen Aufwärtsrisiken für ihre Prognose eines Leitzinses von 30 Prozent zum Jahresende bestünden.

Investoren und Marktteilnehmer beobachten die geopolitischen Entwicklungen mit Ländern wie den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien sowie deren Auswirkungen auf die Energiekosten genau. Die Bewegungen an den Derivatemärkten haben auch die Erwartungen hinsichtlich der Volatilität der türkischen Lira erhöht.


Nachrichtenquelle: 12punto

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