Brent-Öl fällt unter 100 Dollar
Berichte über mögliche Schritte zur Beendigung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran haben zu großen Schwankungen auf dem Ölmarkt geführt. Der Preis für ein Barrel Brent-Öl verlor mehr als 9 Prozent an Wert und fiel knapp unter die 100-Dollar-Marke.
Die Erwartung, dass die USA und der Iran einer Einigung zur Beendigung des Konflikts näher kommen könnten, hat auf dem globalen Ölmarkt zu heftigen Verkäufen geführt. Mit dieser Entwicklung im Tagesverlauf fiel der Preis für Brent-Öl um über 9 Prozent auf unter 100 Dollar. Auch bei amerikanischem Rohöl näherten sich die Verluste der 10-Prozent-Marke, wodurch der Preis auf unter 92,3 Dollar sank. Beide Ölsorten erreichten damit ihre niedrigsten Stände seit dem 27. April.
Es wird berichtet, dass die US-Regierung kurz vor der Unterzeichnung einer einseitigen Absichtserklärung steht, die den Weg für die Beendigung des Konflikts mit dem Iran und für umfassendere Atomgespräche ebnen könnte. Diese Behauptungen spielten eine entscheidende Rolle beim Preisrückgang. Angeblich erwartet Washington innerhalb von 48 Stunden eine Antwort aus Teheran auf diesen Vorschlag.
US-Beamte betonten zwar, dass noch kein offizielles Abkommen zustande gekommen sei, stellten jedoch fest, dass die Parteien derzeit so nah an einer Einigung stünden wie seit Beginn des Konflikts nicht mehr. Der vorliegende Vorschlag soll die Grundlage für einen 30-tägigen Verhandlungsprozess bilden, um umfassend über die Beendigung der Feindseligkeiten in der Region, die Wiedereröffnung der Straße von Hormus für den Schiffsverkehr, die Einschränkung der iranischen Nuklearaktivitäten und die Aufhebung der US-Sanktionen zu beraten.
Als mögliche Orte für diese Verhandlungen sind die pakistanische Hauptstadt Islamabad oder das schweizerische Genf im Gespräch. Ein US-Beamter deutete an, dass während der Verhandlungsphase eine schrittweise Aufhebung der iranischen Beschränkungen für die Schifffahrt in der Straße von Hormus sowie eine stufenweise Aufhebung der US-Seeblockade auf der Tagesordnung stehen könnten.
Die Ölmärkte beobachten die neuen Entwicklungen und möglichen diplomatischen Schritte weiterhin genau.
Nachrichtenquelle: 12punto
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