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CHP kritisiert AKP-Pläne für „Cumhur-Regale“ in Supermärkten: „Ein Schaufenster für das Versagen der Regierung“

In großen Supermarktketten in der gesamten Türkei soll die Einführung von „Cumhur-Regalen“ (Volksregalen) mit staatlich garantierten Festpreisen beginnen. Während die CHP Kritik äußert, wird das Projekt als bloße Schaufensterpolitik bezeichnet, die lediglich den Tag retten soll.

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CHP kritisiert AKP-Pläne für „Cumhur-Regale“ in Supermärkten: „Ein Schaufenster für das Versagen der Regierung“

In großen Supermärkten mit insgesamt über 55.000 Filialen in der gesamten Türkei soll die Einführung von „Cumhur-Regalen“ umgesetzt werden. In diesen Bereichen sollen den Verbrauchern Produkte zu Festpreisen und mit staatlicher Garantie angeboten werden. Die Waren sollen zentral zu Preisen nahe den Selbstkosten beschafft werden.

ZIEL: BESSERER ZUGANG ZU GRUNDNAGELMITTELN

Laut einem Bericht der regierungsnahen Zeitung Yeni Şafak zielt das neue Modell darauf ab, durch die Schaffung preisgünstigerer Bereiche für bestimmte Produkte in Supermarktketten den Zugang zu Grundnahrungsmitteln zu erleichtern. Die Preise der Produkte in diesen Regalen sollen landesweit einheitlich sein und mit „staatlich garantiert“-Etiketten verkauft werden.

ALLE PRODUKTE WERDEN ZENTRAL VERTRIEBEN

Im Rahmen des Projekts sollen in Großstädten und anderen Regionen staatliche Lagerhäuser errichtet werden. Supermärkte, Marktverkäufer und Großküchen sollen ihre Waren aus diesen Lagern beziehen. Dadurch soll die Zwischenhändlerkette wegfallen und die Produkte sollen zu Preisen nahe den Selbstkosten angeboten werden. Bei Bedarf ist geplant, die Preise durch staatliche Subventionen weiter zu senken.

ERSTE REAKTION DER CHP

Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Burhanettin Bulut äußerte scharfe Kritik an der Anwendung. In einer Erklärung auf seinem Social-Media-Account bezeichnete er das Projekt als einen Versuch, den Tag zu retten:

„Die Regierung, die jahrelang die Fabriken der Türkei eine nach der anderen mit der Begründung ‚Verkauft der Staat etwa Stoff?‘ privatisierte, versucht heute, die von ihr selbst geschaffene wirtschaftliche Sackgasse mit dem ‚Cumhur-Regal‘ zu lösen. Es wird angekündigt, dass in 10-15 Prozent der Supermarktketten Produkte mit staatlichem Etikett und Festpreisen verkauft werden sollen. Die Kosten der seit Jahren verfolgten falschen Politik fallen nun als schwere Last auf Erzeuger und Verbraucher zurück. Tarım-Kredi-Märkte, Verkaufszelte für regulierte Preise und jetzt das ‚Cumhur-Regal‘… Alles nur Versuche, den Tag zu retten… Die Regierung, die es nicht schafft, die Bürger vor der erdrückenden Inflation zu schützen, vertreibt sich die Zeit mit Schaufensterpolitik, die eigentlich ein Eingeständnis ihres eigenen Versagens ist. Was wirklich getan werden muss, ist ganz einfach: Den Erzeuger direkt unterstützen, die Kosten für die Landwirte senken und die landwirtschaftliche Produktion nachhaltig gestalten!“

DEMENTI VOM DMM

Das DMM (Zentrum für Desinformationsbekämpfung) hat den Bericht der regierungsnahen Medien über das „Cumhur-Regal“ dementiert.

ZUM THEMA - Dementi des DMM zum „Cumhur-Regal“

 


Nachrichtenquelle: 12punto

Cumhur-Abteilung