Daten zur internationalen Investitionsposition der Türkei veröffentlicht
Die Zentralbank der Republik Türkei (TCMB) hat die Entwicklungen der internationalen Investitionsposition (IIP) für den Monat Oktober bekannt gegeben. Die Netto-IIP, definiert als Differenz zwischen den Auslandsvermögenswerten und den Verbindlichkeiten der Türkei, verzeichnete im Oktober ein Defizit von 295 Milliarden Dollar. Im September hatte das IIP-Defizit noch 298,3 Milliarden Dollar betragen.
Die Netto-IIP, die als Differenz zwischen den Auslandsvermögenswerten und den Verbindlichkeiten gegenüber dem Ausland definiert ist, belief sich Ende Oktober 2023 auf minus 295 Milliarden US-Dollar, verglichen mit minus 317,1 Milliarden US-Dollar Ende 2022.
Bei der Untersuchung der Unterposten der Vermögenswerte verzeichnete der Posten Reservevermögen einen Rückgang um 2,0 Prozent gegenüber dem Jahresende 2022 auf 126,2 Milliarden US-Dollar, während der Posten sonstige Investitionen um 1,5 Prozent auf 119,1 Milliarden US-Dollar zurückging. Unter den sonstigen Investitionen stiegen die Bestände an Devisen und Einlagen der Banken in Fremdwährung und Türkischer Lira um 1,8 Prozent auf 45,8 Milliarden US-Dollar.
Bei der Betrachtung der Unterposten der Verbindlichkeiten sanken die Direktinvestitionen (Kapital und sonstiges Kapital) aufgrund von Marktwertänderungen und Wechselkursschwankungen gegenüber dem Jahresende 2022 um 21,3 Prozent auf 160,9 Milliarden US-Dollar.
Die Portfolioinvestitionen verzeichneten einen Rückgang um 0,5 Prozent gegenüber dem Jahresende 2022 auf 92,8 Milliarden US-Dollar. Während der Aktienbestand von Gebietsfremden um 0,7 Prozent gegenüber dem Jahresende 2022 auf 28,6 Milliarden US-Dollar sank, verringerte sich der Bestand an Staatsanleihen (DİBS) im Besitz von Gebietsfremden um 12,5 Prozent auf 1,1 Milliarden US-Dollar; der Anleihebestand des Finanzministeriums (nach Abzug der von Inländern erworbenen Anleihen) stieg hingegen um 3,9 Prozent auf 43,6 Milliarden US-Dollar.
Im gleichen Zeitraum stiegen die sonstigen Investitionen gegenüber dem Jahresende 2022 um 6,8 Prozent auf 349,8 Milliarden US-Dollar. Die Fremdwährungseinlagen von Gebietsfremden bei inländischen Banken sanken gegenüber dem Jahresende 2022 um 1,5 Prozent auf 41 Milliarden US-Dollar, während die Einlagen in Türkischer Lira um 15,7 Prozent auf 16,3 Milliarden US-Dollar zunahmen.
Der gesamte Kreditbestand der Banken stieg um 8,6 Prozent auf 61,1 Milliarden US-Dollar, während der gesamte Kreditbestand anderer Sektoren um 1,5 Prozent auf 99,7 Milliarden US-Dollar zurückging.
Nachrichtenquelle: 12punto
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