Datum für das Bürgergeld steht fest: Werden Rentner davon profitieren können?
Der Zeitplan für das als „einkommenseränzendes Familienunterstützungssystem“ definierte „Bürgergeld“ nimmt Gestalt an. Mit dem System, dessen Start für Juni geplant ist, sollen Haushalte unterstützt werden, deren Einkommen unter einer festgelegten Schwelle liegt. Das Modell soll 2026 zunächst als Pilotprojekt umgesetzt und 2027 landesweit ausgeweitet werden. Im Rahmen der Regelung sollen auch Rentner in den Unterstützungsmechanismus einbezogen werden.
Der Umfang und der Zeitplan für das in der Öffentlichkeit als „Bürgergeld“ bekannte einkommenseränzende Familienunterstützungssystem beginnen sich zu konkretisieren. Das neue Modell soll im Juni starten.
Es wird berichtet, dass das Ministerium für Familie und soziale Dienste sowie das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit gemeinsam mit anderen zuständigen Institutionen, allen voran dem Ministerium für Finanzen und Schatzwesen, an dem neuen System arbeiten. Das Modell soll zudem auf die Tagesordnung des Wirtschafts-Koordinationsrates (EKK) gesetzt worden sein.
SOZIALHILFEN WERDEN UNTER EINEM DACH GEBÜNDELT
Laut einem Bericht der regierungsnahen Zeitung Sabah zielt die neue Regelung darauf ab, die bestehenden Sozialhilfen zusammenzuführen und das Einkommen bedürftiger Haushalte auf ein bestimmtes Schwellenniveau anzuheben. In diesem Rahmen ist geplant, zusätzlich zu den bestehenden Unterstützungsleistungen einen einkommenseränzenden Mechanismus einzuführen.
PILOTPROJEKT GEPLANT
In den Ausführungen des Vizepräsidenten Cevdet Yılmaz wird darauf hingewiesen, dass das System zunächst in begrenzten Regionen als Pilotprojekt getestet und ab 2027 landesweit ausgeweitet werden soll. Es wird zudem berichtet, dass die Einbringung des Rahmens für die Umsetzung als Gesetzesentwurf in das Parlament auf der Tagesordnung steht.
AUCH RENTNER WERDEN EINBEZOGEN
Mit dem neuen System soll für jeden Haushalt ein Mindesteinkommensniveau definiert werden. Haushalten, deren Einkommen unter diesem Niveau liegt, soll eine staatliche Einkommensunterstützung gewährt werden, um die Differenz auszugleichen. Neben der Einkommensunterstützung ist vorgesehen, dass verschiedene Sozialhilfen weiterhin bestehen bleiben.
Sollte die Regelung in Kraft treten, steht eine Abkehr von der aktuellen Praxis zur Diskussion, bei der die niedrigsten Rentenbezüge jedes Jahr im Januar und Juli angepasst werden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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