Dollar gestiegen, Gold und Silber im Abwärtstrend
Nachdem die US-Beschäftigungsdaten die Erwartungen übertroffen haben, legte der Dollar zu, während die Preise für Gold und Silber nachgaben. Investoren warten gespannt auf die Inflationsdaten, die die Geldpolitik der Fed maßgeblich beeinflussen werden.
Der starke Beschäftigungszuwachs der US-Wirtschaft im Januar hat die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen an den Märkten gedämpft und dem Dollar zu einem Wertzuwachs verholfen. Diese Entwicklungen übten Druck auf Gold und Silber aus, was bei beiden Edelmetallen zu Preisrückgängen führte.
Spot-Gold fiel um 0,4 Prozent auf 5.058,64 Dollar pro Unze, nachdem es in der vorangegangenen Sitzung noch um über 1 Prozent zugelegt hatte. Spot-Silber sank um 1,4 Prozent auf 82,87 Dollar pro Unze, nachdem es am Mittwoch einen Anstieg von 4 Prozent verzeichnet hatte.
US-DOLLAR GESTÄRKT, MÄRKTE KONZENTRIEREN SICH AUF INFLATION
Der Anstieg des US-Dollar-Index beschleunigte sich nach den besser als erwartet ausgefallenen Beschäftigungsdaten. Der unerwartete Anstieg der Beschäftigung im Januar und der Rückgang der Arbeitslosenquote auf 4,3 Prozent unterstrichen die Stärke des amerikanischen Arbeitsmarktes. Dieses Bild nährte die Erwartung, dass die US-Notenbank (Fed) die Zinssätze noch eine Weile stabil halten könnte. Andererseits warfen die aktualisierten Zahlen für die vergangenen Monate Fragen zur Stärke des Arbeitsmarktes auf; so sank der für das Jahr 2025 prognostizierte Beschäftigungszuwachs von 584.000 nach der Revision auf 181.000.
Die Investoren richten nun ihren Blick auf die am Donnerstag veröffentlichten wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und insbesondere auf die am Freitag erwarteten Inflationsdaten. Diese Daten werden für die künftigen Schritte der Fed entscheidend sein.
Unterdessen gibt es auch bei anderen Edelmetallen Preisbewegungen. Während Spot-Platin um 1 Prozent auf 2.110,63 Dollar pro Unze nachgab, wurde bei Palladium ein Anstieg um 0,4 Prozent auf 1.707,17 Dollar pro Unze beobachtet.
Auch aus dem jüngsten Treffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu kam eine bemerkenswerte Erklärung. Trump teilte mit, dass die Verhandlungen mit dem Iran fortgesetzt würden, es jedoch noch keine endgültige Einigung in dieser Angelegenheit gebe.
Die globalen Märkte suchen in der kommenden Zeit weiterhin nach einer Richtung, beeinflusst von den in den USA veröffentlichten makroökonomischen Daten und geopolitischen Entwicklungen. Insbesondere die Inflationsdaten, die den geldpolitischen Kurs der Fed verdeutlichen werden, bleiben im Fokus der Investoren.
Nachrichtenquelle: 12punto
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