Eilantrag von Rentnern für Bankprämien! Appell an die SGK und Banken
Die zum Jahresbeginn gewährte Rentenerhöhung und die Anhebung der Mindestrente auf 20.000 Lira haben die Forderung nach einer Aktualisierung der Bankprämien auf die Tagesordnung gebracht.
Mit den Rentenerhöhungen zu Beginn des Jahres 2026 stieg die Mindestrente auf 20.000 Lira. Nach dieser Entwicklung erwarten rund 17 Millionen Rentner eine Erhöhung der Bankprämien, die alle drei Jahre ausgezahlt werden. Derzeit bieten Banken Rentnern, die Kunden werden möchten, Prämienoptionen in unterschiedlicher Höhe sowie verschiedene Vorteile an. Die Prämienbeträge variieren jedoch von Bank zu Bank.
Der Vorsitzende des türkischen Rentnerverbandes (TÜED), Kazım Ergün, erinnerte daran, dass sie seit Jahren für das Recht der Rentner auf Bankprämien kämpfen, und erklärte, dass als Ergebnis dieses Kampfes seit 2015 Prämienzahlungen für Rentenbezüge geleistet werden können. Ergün betonte, dass sie weiterhin auf eine Verbesserung der Prämienmöglichkeiten drängen.
Ergün behauptete, dass öffentliche Banken trotz ihrer weitreichenden Filialnetze niedrige Prämienbeträge anbieten, und erklärte, dass dies auch die Privatbanken negativ beeinflusse.
"Wir sehen, dass öffentliche Banken mit weit verbreiteten Filialnetzen bei den Prämien geiziger sind. Diese Haltung der öffentlichen Banken beeinflusst auch die Zahlen der Privatbanken. Öffentliche Banken sollten ihre Zahlen erhöhen, und Privatbanken sollten wettbewerbsfähiger sein. Bei der Festlegung der Prämienhöhe sollte berücksichtigt werden, dass es sich um einen Zeitraum von drei Jahren handelt, in dem die Rente sechsmal erhöht wird und sechsmal ein Feiertagsbonus gezahlt wird", sagte er.
Ergün fügte hinzu, dass die TÜED bei der Festlegung der Prämienbeträge ebenfalls ein Mitspracherecht haben möchte:
"Millionen von Rentnern sind gezwungen, individuell mit Banken über Gehaltsprämien zu verhandeln. Dies führt insbesondere bei älteren und wirtschaftlich schwachen Rentnern zu Benachteiligungen. Die SGK sollte die Verhandlungen über Bankprämien mit allen Banken transparent, wettbewerbsorientiert und partizipativ führen. In einem solchen Szenario möchten wir als TÜED bei den Prämienverhandlungen mit am Tisch sitzen."
Es wurde zudem darauf hingewiesen, dass zahlreiche TÜED-Mitglieder beim Bürgerbeauftragten (KDK) Beschwerde eingereicht haben, da sie die derzeitige Prämienpraxis für unzureichend halten. Ergün äußerte sich zu diesen Anträgen wie folgt:
"Unsere Mitglieder, die die derzeitige Praxis, in der Rentner zu individuellen Verhandlungen gezwungen werden, für nicht rechtskonform und ungerecht halten, haben sich an den KDK gewandt. Die grundlegende Forderung hierbei ist, dass der KDK der SGK empfiehlt, administrative und rechtliche Regelungen zu treffen, die es ermöglichen, institutionelle Prämienvereinbarungen mit Banken im Namen der Rentner zu treffen. Wir möchten, dass die Rentner bei Bankprämien eine stärkere Verhandlungsposition haben. Wir sind der Meinung, dass dieses Recht zu wichtig ist, um es dem Ermessen der Banken zu überlassen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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