Erste Reaktion des Palastes auf den Skandal um gefälschte Diplome: „Verleumdung“
Der Chefberater des Präsidenten, Oktay Saral, hat sich mit einer bemerkenswerten Erklärung zum Skandal um gefälschte Diplome geäußert, der die Türkei erschüttert. Saral bezeichnete die Äußerungen der Opposition zu diesem Thema als „Ausdruck von Hilflosigkeit und Erschöpfung“.
Der Skandal um gefälschte elektronische Signaturen und Diplome, der durch die von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara erstellte Anklageschrift in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist, steht nun im Zentrum der Politik. Innenminister Ali Yerlikaya teilte Details zu den Ermittlungen und den damit verbundenen Operationen mit.
Laut Yerlikayas Erklärung wurden am 7. Januar 2025 in 23 Provinzen und am 23. Mai 2025 in 16 Provinzen zeitgleich Razzien durchgeführt. Insgesamt wurden 197 Verdächtige festgenommen. Von diesen Personen wurden 37 inhaftiert, während 150 unter gerichtlicher Aufsicht wieder auf freien Fuß gesetzt wurden.
SCHARFE WORTE DES CHEFBERATERS DES PRÄSIDENTEN SARAL AN DIE OPPOSITION
Die erste offizielle Stellungnahme aus dem Umfeld des Präsidenten zu diesem Thema kam von dessen Chefberater Oktay Saral. In seiner Erklärung kritisierte Saral nicht den Diplomschwindel selbst, sondern die Tatsache, dass die Opposition diesen thematisiert.
„Die Rhetorik der ‚gefälschten Diplome‘, auf die die Opposition in letzter Zeit zurückgreift, ist ein offenes Eingeständnis ihrer Hilflosigkeit, ihrer politischen Ideenlosigkeit und ihrer Erschöpfung“, sagte Saral und warf der Opposition vor, „zu versuchen, mit Klatsch und Verleumdung eine Agenda zu schaffen“.
DAS VOLK VERTRAUT SEINEM STAAT
In seiner Erklärung betonte Saral, dass der Staat mit allen Mitteln gegen Rechtswidrigkeiten kämpfe, und äußerte sich wie folgt:
„Während Arbeit, Brot, Sicherheit und Stabilität auf der Agenda des Volkes stehen, hoffen sie auf Klatsch, Lügen und Intrigen. Aber eines haben sie vergessen: Das Volk vertraut seinem Staat. Wo immer es Verrat oder Rechtswidrigkeit gibt, ergreift der Staat die notwendigen Maßnahmen.“
Im weiteren Verlauf seiner Erklärung argumentierte Saral, dass die Opposition in den Augen der Bevölkerung keinen Rückhalt finde und nicht mit der Politik der Dienstleistung konkurrieren könne, und fuhr fort:
„Es gibt einen Willen, der diesem Land Werke und Dienste erbringt. Ihnen gegenüber steht eine Gruppe, die nur vor den Bildschirmen Fiktionen und Verleumdungen produziert und über bloßes Geschrei nicht hinauskommt.
Unser Volk weiß sehr genau, wer wirklich kämpft und wer versucht, Politik durch Verleumdung zu machen. Wer vor der Realität flieht, klammert sich an Verleumdungen. Aber man darf nicht vergessen: Der Verstand dieses Volkes schätzt keine falschen Wahrnehmungen, sondern echte Dienstleistung.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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