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Europäische Börsen schließen den ersten Tag der Woche mit Verlusten

An den europäischen Börsen wurden die Erwartungen am ersten Tag der Woche nicht erfüllt. Zum Handelsschluss sank der Leitindex Stoxx Europe 600 um 0,54 Prozent auf 474,19 Punkte.

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Europäische Börsen schließen den ersten Tag der Woche mit Verlusten

Die europäischen Börsen haben den ersten Arbeitstag der Woche mit Verlusten beendet.

Zum Handelsschluss sank der Leitindex Stoxx Europe 600 um 0,54 Prozent auf 474,19 Punkte.

Der CAC 40-Index in Frankreich schloss mit einem Minus von 0,74 Prozent bei 7.411,68 Punkten, der DAX in Deutschland verlor 0,49 Prozent auf 16.622,22 Punkte, der FTSE 100 in Großbritannien fiel um 0,39 Prozent auf 7.594,91 Punkte und der FTSE MIB 30-Index in Italien gab um 0,47 Prozent auf 30.327,72 Punkte nach.

Während in Europa die in dieser Woche regionenweit anstehenden Inflationsdaten aufmerksam verfolgt werden, zeigten die heute veröffentlichten Zahlen, dass das preisbereinigte, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland, der größten Volkswirtschaft Europas, im vergangenen Jahr um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken ist.

Die Präsidentin des Statistischen Bundesamtes (Destatis), Ruth Brand, erklärte in ihrer Bewertung der Daten, dass sich die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023, das von zahlreichen Krisen geprägt war, abgeschwächt habe.

Auch die Industrieproduktion in der Eurozone ging im November des vergangenen Jahres gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent zurück.

Unterdessen schüren die europaweit über den Erwartungen liegenden vorläufigen Inflationsdaten die Sorge, dass die Preissteigerungen hartnäckig bleiben könnten und die Zentralbanken möglicherweise später als erwartet mit Zinssenkungen beginnen könnten.

Joachim Nagel, Mitglied des Rates der Europäischen Zentralbank und Präsident der Deutschen Bundesbank, erklärte heute, es sei noch zu früh, um über Zinssenkungen zu diskutieren, und sagte: "Die Inflation ist zu hoch. (Für Zinssenkungen) können wir vielleicht die Sommerpause abwarten, ich möchte nicht spekulieren."


Nachrichtenquelle: 12punto

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