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Fed hat Zinsentscheidung bekannt gegeben

Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins unverändert in der Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent belassen.

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Fed hat Zinsentscheidung bekannt gegeben

Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins unverändert gelassen.

Die US-Notenbank (Fed) hat den Leitzins wie erwartet nicht verändert. Die Fed gab bekannt, dass sie den Zinssatz in der Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent belässt, was dem höchsten Stand seit 23 Jahren entspricht.

In der Erklärung der Fed wurde darauf hingewiesen, dass die Entscheidung, den Zinssatz unverändert zu lassen, einstimmig getroffen wurde.

In der Mitteilung wurde mitgeteilt, dass der Offenmarktausschuss (FOMC) langfristig eine maximale Beschäftigung und eine Inflationsrate von 2 Prozent anstrebt.

In der Erklärung, in der es hieß, der Ausschuss sei der Ansicht, dass sich die Risiken für das Erreichen der Beschäftigungs- und Inflationsziele im vergangenen Jahr besser ausgeglichen hätten, wurde zudem vermerkt, dass die wirtschaftlichen Aussichten unsicher seien und man weiterhin äußerst wachsam gegenüber Inflationsrisiken bleiben werde.

In der Erklärung wurde mitgeteilt, dass zur Unterstützung der Ziele beschlossen wurde, die Zielspanne für den Leitzins bei 5,25 bis 5,50 Prozent zu belassen.

ZINSSATZ SEIT 7 SITZUNGEN IN FOLGE UNVERÄNDERT

Die Fed, die nach dem Abschluss ihrer Anleihekaufprogramme im Jahr 2022 angesichts der hohen Inflation in den USA mit Zinserhöhungen begonnen hatte, hat seit März 2022 insgesamt 11 Zinserhöhungen vorgenommen und den Zinssatz um insgesamt 525 Basispunkte angehoben.

Der Leitzins der Bank war durch diese Erhöhungen auf die Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent gestiegen, den höchsten Stand seit 2001.

Mit ihrer jüngsten Entscheidung hat die Fed den Leitzins nun in der siebten Sitzung in Folge nicht verändert und in der aktuellen Spanne belassen. Die letzte Zinserhöhung der Bank um 25 Basispunkte erfolgte im Juli 2023.

Nachdem die Inflation in den USA im Juni 2022 mit 9 Prozent auf Jahresbasis den höchsten Stand seit 1981 erreicht hatte, lag sie zuletzt im Mai mit 3,3 Prozent auf Jahresbasis unter den Erwartungen.

Die Prognosen der US-Notenbank (Fed) deuten darauf hin, dass die Bank in diesem Jahr möglicherweise nur eine statt drei Zinssenkungen vornehmen könnte.

In der Erklärung der Fed nach der zweitägigen Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) hieß es, die jüngsten Indikatoren zeigten, dass die wirtschaftliche Aktivität weiterhin in einem soliden Tempo wachse.

In der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Beschäftigungszuwächse stark bleiben und die Arbeitslosenquote niedrig ist, während die Inflation im vergangenen Jahr zwar gesunken, aber weiterhin hoch geblieben sei.

In der Mitteilung wurde erklärt, dass in den letzten Monaten „moderate“ Fortschritte in Richtung des vom FOMC festgelegten Inflationsziels von 2 Prozent erzielt wurden. Im geldpolitischen Entscheidungstext des letzten Monats hatte die Fed noch angegeben, dass keine Fortschritte in Richtung des 2-Prozent-Inflationsziels erzielt worden seien.

Die Fed, die auch ihre Prognosen zur Wirtschaft veröffentlichte, hob ihre Schätzung für den Leitzins für das Jahresende von 4,6 Prozent auf 5,1 Prozent an.

Während die Prognose der Fed für den Leitzins für das Jahr 2025 von 3,9 Prozent auf 4,1 Prozent angehoben wurde, blieb sie für 2026 bei 3,1 Prozent.

Diese Prognosen deuten darauf hin, dass die Fed für 2024 insgesamt eine Zinssenkung um 25 Basispunkte vorsieht. In ihren im März veröffentlichten Prognosen hatte die Bank noch Signale für insgesamt drei Zinssenkungen um 75 Basispunkte in diesem Jahr gegeben.

Laut dem „Dot Plot“ der Fed erwarten 4 FOMC-Mitglieder in diesem Jahr keine Zinssenkung, während 7 Mitglieder eine und 8 Mitglieder zwei Zinssenkungen prognostizieren.

Die Inflationsprognosen der Bank wurden für dieses Jahr von 2,4 Prozent auf 2,6 Prozent und für 2025 von 2,2 Prozent auf 2,3 Prozent angehoben, während sie für 2026 bei 2 Prozent unverändert blieben.

Die Prognosen für die Kerninflation, die volatile Energie- und Lebensmittelpreise ausschließt, wurden für dieses Jahr von 2,6 Prozent auf 2,8 Prozent und für 2025 von 2,2 Prozent auf 2,3 Prozent revidiert und für 2026 bei 2 Prozent belassen.

Die Wachstumsprognose für die US-Wirtschaft wurde für dieses Jahr bei 2,1 Prozent sowie für das nächste Jahr und 2026 bei 2 Prozent belassen.

Die Prognosen zur Arbeitslosenquote wurden für dieses Jahr bei 4 Prozent belassen, für 2025 von 4,1 Prozent auf 4,2 Prozent und für 2026 von 4 Prozent auf 4,1 Prozent angehoben.


Nachrichtenquelle: 12punto

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