Ausweispflicht bei Juwelieren beginnt: Bei Verkäufen über 185.000 TL wird nachgefragt
Das Ministerium für Schatz und Finanzen hat Arbeiten eingeleitet, um eine Ausweispflicht bei Goldkäufen und -verkäufen über 185.000 TL bei Juwelieren einzuführen. Das Ministerium plant, die Vorlage eines Ausweises für umfangreiche Transaktionen obligatorisch zu machen.
Das Ministerium für Schatz und Finanzen hat Arbeiten eingeleitet, um eine bei Juwelieren zwar geltende, aber noch nicht umgesetzte Ausweispflicht für Goldtransaktionen über 185.000 TL durchzusetzen.
Der Rat zur Untersuchung von Finanzkriminalität (MASAK) hatte bereits in den vergangenen Jahren eine Anwendung eingeführt, die Juweliere dazu verpflichtet, bei umfangreichen An- und Verkäufen die Vorlage eines Ausweises zu verlangen, um Betrug und Geldwäsche zu verhindern.
Obwohl die Grenze im Jahr 2023 auf 185.000 Lira angehoben wurde, wird die entsprechende Regelung an vielen Orten in der Türkei nicht angewendet. Derzeit fordern zahlreiche Juweliere selbst bei Transaktionen in Millionenhöhe keinen Ausweis, doch das Ministerium für Schatz und Finanzen hat nun Maßnahmen ergriffen, um diesen Zustand zu beenden.
KEINE TRANSAKTIONEN OHNE AUSWEIS
In den vergangenen Monaten hatte Finanzminister Mehmet Şimşek erklärt, dass der Juwelier- und Schmucksektor zu den Bereichen mit der größten Steuerhinterziehung in der Türkei gehöre, und die Bildung eines neuen Teams zur Überprüfung dieser Betriebe angekündigt.
Diese Teams werden sich nicht nur auf die Prüfung der von Juwelieren gezahlten Steuern beschränken. Sie werden auch die Einhaltung der Vorschriften kontrollieren. Bei Transaktionen mit einem Gesamtwert von 185.000 Lira und mehr oder bei mehreren miteinander verbundenen Transaktionen, die diesen Betrag überschreiten, werden die Teams prüfen, ob die Juweliere die Ausweisdaten erfassen und deren Richtigkeit bestätigen.
Aufgrund der hohen Bußgelder, die das Ministerium verhängen wird, wird erwartet, dass sich die Juweliere in der neuen Periode an die Ausweispflicht halten und ab 2025 bei Transaktionen über der festgelegten Grenze keine Geschäfte mehr mit Personen tätigen, die sich nicht ausweisen.
Laut einem Bericht von Patronlar Dünyası wies der Vorsitzende der Juwelierkammer Ankara, Timuçin Sönmez, auf diese Einschränkung bei Goldtransaktionen hin und erklärte, dass die Bürger nicht ausreichend über die Regelung informiert seien: "Von Zeit zu Zeit kommt es zu Konflikten zwischen unseren Händlern und den Bürgern.
Wenn so viele Dokumente verlangt werden, werden die Bürger verunsichert.
Aus diesem Grund haben wir die MASAK-Behörden gebeten, öffentliche Informationskampagnen durchzuführen.
Wir planen zudem, nach der Festlegung der neuen Grenze entsprechende Plakate bei den Juwelieren aufzuhängen."
Nachrichtenquelle : 12punto
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