Betrifft 600.000 Menschen: Wie ist der aktuelle Stand bei den Gehaltsverhandlungen?
Die Verhandlungen über die Gehaltserhöhungen für das Jahr 2025, die rund 600.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst betreffen, werden mit dem ersten Angebot der Gewerkschaft der Arbeitgeber der Schwerindustrie und des Dienstleistungssektors (TÜHİS) an Fahrt gewinnen. Die Arbeitnehmerseite fordert eine Anhebung des Grundgehalts sowie deutliche Lohnerhöhungen.
Die Verhandlungen über das Rahmenprotokoll für Tarifverträge im öffentlichen Dienst, die zur Festlegung der Lohnerhöhungen für das Jahr 2025 für rund 600.000 Beschäftigte geführt werden, dauern an. Der Arbeitgeberverband der öffentlichen Hand für Schwerindustrie und Dienstleistungssektor (TÜHİS), der die Arbeitgeberseite vertritt, plant, sein erstes Angebot an die Arbeitnehmerseite in den kommenden Tagen vorzulegen.
VERHANDLUNGEN HABEN BEGONNEN
Die Gespräche im Rahmen dieses Protokolls, das die Beschäftigten im öffentlichen Dienst betrifft, hatten am 27. Februar begonnen. Die Verhandlungen für Arbeiter in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen wie Autobahn- und Eisenbahnverwaltungen, Energieerzeugungsanlagen, Ministerien, Universitäten und Krankenhäusern gewannen an Dynamik, nachdem das Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit die gemeinsamen Lohnforderungen von TÜRK-İŞ und HAK-İŞ übermittelt hatte. Ein Großteil der administrativen Punkte wurde bereits einvernehmlich geklärt.
FORDERUNGEN DER ARBEITNEHMERSEITE
Die Arbeitnehmerseite fordert für das Jahr 2025 eine Anhebung des täglichen Bruttogrundlohns auf 1800 Lira. Darüber hinaus gibt es den Vorschlag einer 50-prozentigen Erhöhung für die ersten sechs Monate des Jahres 2025 sowie einer 25-prozentigen Erhöhung für die zweiten sechs Monate, ergänzt durch eine Forderung nach einem Wohlfahrtszuschlag von 10 Prozent. Diese Forderungen werden derzeit von TÜHİS einer Kostenanalyse unterzogen; nach Abschluss dieser Analysen wird erwartet, dass die Arbeitgeberseite ihr erstes Angebot vorlegt.
VERHANDLUNGSPROZESS WIRD BESCHLEUNIGT
Es wird erwartet, dass der Verhandlungsprozess zwischen den Parteien nach der Vorlage des Angebots durch TÜHİS an Fahrt gewinnen wird. Die Festlegung der Lohnerhöhungsraten ist nicht nur für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, sondern für einen breiten Teil der Arbeitnehmerschaft von entscheidender Bedeutung.
Der Tarifprozess mit den Arbeitern im öffentlichen Dienst könnte sich auch auf Tarifverträge im Privatsektor auswirken. Die Ergebnisse dieses Protokolls könnten den Verlauf wichtiger Verträge, wie etwa des Gruppentarifvertrags des Arbeitgeberverbandes der Metallindustrie (MESS), maßgeblich beeinflussen.
Darüber hinaus beginnen am 1. August die Verhandlungen zur 8. Tarifperiode, die rund 4 Millionen Beamte und 2,5 Millionen Ruhestandsbeamte betreffen.
Nachrichtenquelle : 12punto
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