Millionen blicken auf das Parlament: Rentenerhöhung kommt, aber nicht für alle!
Während eine Anpassung der Mindestrente im Juli zwingend erforderlich war, hatte die geplante Sommerpause des Parlaments ab dem 1. Juli für eine große Krise gesorgt. Die Pause wurde jedoch auf den 31. Juli verschoben. Nun richten sich alle Augen sowohl auf die Inflationsdaten vom 3. Juli als auch auf eine mögliche Gesetzesänderung durch das Parlament. 4 Millionen Rentner sind weiterhin vom Risiko einer ‚Nullrunde‘ bedroht.
Die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) sollte ursprünglich am 1. Juli in die Sommerpause gehen. Dass die Rentenerhöhung, die Millionen von Rentnern betrifft, bis zu diesem Datum nicht fertiggestellt werden würde, löste jedoch große Empörung und Panik aus. Sollte das Parlament schließen, ohne eine Rentenerhöhung zu verabschieden, stand für etwa 4 Millionen Rentner eine „Nullrunde“ im Juli im Raum.
Nach diesen Entwicklungen wurde die Parlamentspause durch einen im Amtsblatt veröffentlichten Beschluss auf den 31. Juli verschoben. Damit wurde die rechtliche Grundlage für die Umsetzung der Rentenregelung gewahrt. Da das Parlament in diesem Zeitraum weiterarbeitet, wird die Einbringung neuer Gesetzesentwürfe für die Rentenerhöhung erwartet.
ERHÖHUNG KOMMT, ABER NICHT FÜR JEDEN RENTNER
Die am 3. Juli zu veröffentlichenden Daten des türkischen Statistikamtes TÜİK werden für die Renten entscheidend sein. Mit der Bekanntgabe der Juni-Inflation wird die Inflationsdifferenz der letzten 6 Monate feststehen. Dieser Satz wird sich direkt auf die Renten von SSK- und Bağ-Kur-Rentnern auswirken.
Hier gibt es jedoch ein wichtiges Detail: Nach den SGK-Vorschriften werden Inflationsausgleiche nur auf die Basisrenten angewendet. Das bedeutet, dass die Bezüge von Millionen Menschen, die derzeit die niedrigste Rente beziehen, möglicherweise gar nicht steigen. Damit diese Gruppe eine Erhöhung erhält, ist eine Gesetzesänderung erforderlich.
OHNE GESETZESÄNDERUNG KEINE ERHÖHUNG
Regierungsnahe Quellen deuten darauf hin, dass die Inflationsrate auch auf die niedrigste Rente angewendet werden soll und zu diesem Zweck ein Gesetzesentwurf im Parlament eingebracht wird. Damit soll verhindert werden, dass etwa 4 Millionen Rentner mit einer Nullrunde konfrontiert werden.
Bisher wurde diese Regelung jedoch noch nicht im Parlament vorgelegt. Auch wenn die Verschiebung der Pause diese Möglichkeit aufrechterhält, warten Millionen von Rentnern weiterhin auf eine klare Entscheidung.
WIE HOCH WIRD DIE NIEDRIGSTE RENTE SEIN?
Es wird angegeben, dass die Regierung keine Erhöhung des Wohlfahrtsanteils plant, sondern lediglich die 6-monatige Inflationsdifferenz auf die Renten übertragen wird. Basierend auf Berechnungen von Ökonomen unter Berücksichtigung der Inflationsdaten der ersten 5 Monate wird erwartet, dass Rentner im Juli eine Erhöhung von etwa 16 % erhalten.
Sollte dieser Satz direkt auf die derzeitige Mindestrente von 14.469 TL angewendet werden, erscheint eine Erhöhung der niedrigsten Rente auf 16.784 TL ab Juli möglich.
Für diese Erhöhung ist jedoch erneut ein Parlamentsbeschluss erforderlich. Andernfalls werden nur diejenigen, die eine Basisrente beziehen, von der Erhöhung profitieren, während diejenigen mit der niedrigsten Rente sich mit einer „Nullrunde“ begnügen müssen.
Nachrichtenquelle : 12punto
Meistgelesen
Das Schreiben nimmt kein Ende: Noch eine FETÖ-Erinnerung
Der Geist, der an der Leggings hängen blieb...
Berühmter Regisseur Ezel Akay und sein Bruder festgenommen
Er nannte die Kommunen, die zur 'Neuen Partei' wechseln werden, und ein Detail zu Istanbul erregte Aufmerksamkeit
Abgeordneter, dem ein Wechsel zur AKP nachgesagt wird, beginnt Überzeugungstour
Die internen Debatten der CHP interessieren mich überhaupt nicht
Kritische Unterscheidung bei der Behauptung zum auswärtigen Essen
Ümit Özdağ kommentiert neue Parteigründung
Strenge Kontrollen für Fahranfänger
Enver-Altaylı-Vorwurf in der Akte Yazıcıoğlu