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Goldmarkt steigt durch Strategien der Zentralbanken

Während das Handelsvolumen bei Edelmetallen gegen Jahresende ansteigt, bestimmen die Reservepolitiken der Zentralbanken die Richtung der Goldpreise. Auf der Silberseite wird der Einfluss von Privatanlegern zunehmend deutlicher.

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Goldmarkt steigt durch Strategien der Zentralbanken

In den letzten zwei Monaten des Jahres erreichte das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen am Goldmarkt 500 Milliarden Dollar, während das tägliche Volumen bei Silber im gleichen Zeitraum auf 100 Milliarden Dollar anstieg. Bei den Preisbewegungen von Gold ist insbesondere das Reservemanagement der großen Zentralbanken ausschlaggebend. Experten erklären, dass die Gestaltung der Vermögenswerte durch die Zentralbanken dem Goldmarkt Stabilität verleiht.

Am Silbermarkt hingegen führt eine flachere Struktur dazu, dass Privatanleger einen erheblichen Einfluss auf die Preise ausüben. Es wird darauf hingewiesen, dass die bei Edelmetallen beobachteten starken Preisschwankungen in diesem Zeitraum auch auf die schwierige Phase des Jahres mit geringer Liquidität zurückzuführen sind.

ZINSSENKUNGEN WERDEN ANHALTEN

Es wird berichtet, dass die drei Zinssenkungen der Fed im Jahr 2025 die Attraktivität von Gold und Silber, die als zinslose Anlagen gelten, erhöht haben. Experten prognostizieren, dass die Zinssenkungen auch im kommenden Jahr anhalten werden. Es wird festgehalten, dass diese Dynamiken die Opportunitätskosten für Edelmetalle verringern.

Die Amtszeit des Vorsitzenden der US-Notenbank, Powell, endet im Mai. Andererseits haben die Äußerungen von Präsident Trump in den USA wie "Der Name steht fest. Ich werde ihn im Januar bekannt geben. Ich könnte Powell feuern" die Sorgen an den Märkten hinsichtlich der Unabhängigkeit der Zentralbank verstärkt.

Zur Erinnerung: Nach der Entlassung des Leiters des US Bureau of Labor Statistics im August hatte eine Rallye am Goldmarkt begonnen. Es wird betont, dass solche Entwicklungen Auswirkungen auf langfristige Investitionen haben könnten.

Eines der größten Risiken, das die Finanzmärkte zu Beginn des neuen Jahres erwartet, ist die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA bezüglich der Zölle. An den Wettmärkten wurde die Eintrittswahrscheinlichkeit dieses Risikos gestern auf 70 Prozent geschätzt. Präsident Trump kündigte an, dass er neue Steuern einführen werde, falls die bestehenden Zölle aufgehoben würden. Zudem erhöht die erneute Thematisierung Grönlands durch die US-Regierung die geopolitischen Unsicherheiten.

Angesichts all dieser Entwicklungen weisen Experten darauf hin, dass die strukturellen Stützfaktoren an den Edelmetallmärkten weiterhin bestehen und Gold sowie Silber ihre Bedeutung im Portfolio der Anleger behalten.


Nachrichtenquelle: 12punto

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