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Gramgold bricht weiterhin Rekorde: Über 7.000 Lira

Geopolitische Spannungen auf den globalen Märkten, der Wertverlust des US-Dollars und die Erwartungen an Zinssenkungen der Fed haben Investoren auf der Suche nach einem sicheren Hafen dazu veranlasst, Gold, Silber und Platin auf neue Höchststände zu treiben.

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Gramgold bricht weiterhin Rekorde: Über 7.000 Lira

Am Freitag beschleunigten sich die Goldpreise auf den internationalen Rohstoffmärkten, während auch Silber und Platin beispiellose Niveaus erreichten. Spot-Gold stieg um 0,75 Prozent auf 4.953 Dollar pro Unze und brach im Tagesverlauf mit 4.966,59 Dollar erneut seinen Rekord. Gold-Futures legten um 1,1 Prozent zu und wurden bei 4.964,60 Dollar gehandelt.

Spot-Silber stieg um 0,9 Prozent auf 97,01 Dollar pro Unze und erreichte im Tagesverlauf mit 97,44 Dollar den höchsten Stand aller Zeiten. Platin kletterte um 1,4 Prozent auf 2.665,85 Dollar pro Unze und erreichte während der Sitzung mit 2.684,43 Dollar ein historisches Rekordhoch. Palladium hingegen gab um 0,1 Prozent nach und fand Käufer bei 1.917,50 Dollar.

Auch beim Gramgold war eine ähnliche Aufwärtswelle zu beobachten. Unter dem Einfluss der Aufwärtsbewegung beim Unzenpreis für Gold gewann Gramgold 1 Prozent an Wert, überschritt die 6.900-Lira-Marke und stieg während der Sitzung auf ein Allzeithoch von 6.922 Lira.

Hintergrund dieser heftigen Schwankungen der letzten Tage sind die wirtschaftlichen Entwicklungen, die seit einiger Zeit in den USA zu beobachten sind. Insbesondere der starke Verlauf der Verbraucherausgaben in den Monaten Oktober und November deutete darauf hin, dass die Wirtschaft des Landes ihren Wachstumspfad solide beibehält. Im Gegensatz dazu hält der Trend zu „geringen Neueinstellungen und Entlassungen“ auf dem Arbeitsmarkt an. All diese Indikatoren führten dazu, dass der US-Dollar auf den niedrigsten Stand der letzten zwei Wochen fiel. Mit der Schwächung des Dollars stieg auch die Nachfrage nach Edelmetallen, die in Dollar bewertet werden.

Experten weisen auf die Auswirkungen der Erwartungen hin, dass die US-Notenbank (Fed) in der zweiten Jahreshälfte zwei Zinssenkungen um jeweils 25 Basispunkte vornehmen wird. Es wird betont, dass die Attraktivität von Gold, das keine Rendite abwirft, in einem solchen geldpolitischen Umfeld zunimmt.

Auf der geopolitischen Agenda stand die Sorge der EU-Führung über den Ansatz von US-Präsident Donald Trump bezüglich Grönlands im Vordergrund, wobei die diplomatischen Spannungen nach einem in Brüssel abgehaltenen Notgipfel teilweise nachließen. Die Details zu Trumps Behauptung, die USA hätten im Rahmen einer mit der NATO getroffenen Vereinbarung das Recht auf „dauerhaften und vollständigen Zugang“ zu Grönland erhalten, sind noch nicht geklärt. Dänemark betonte erneut, dass man keinen Raum für Diskussionen über die Souveränität der Insel lasse.


Nachrichtenquelle: 12punto

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