„Günstiges“ Obst und Gemüse in fünf Monaten um 100 Prozent teurer
In letzter Zeit sind die Preise für „günstiges“ Obst und Gemüse, das in vielen Obstläden und Supermärkten in Diyarbakır verkauft wird, innerhalb von fünf Monaten um 100 Prozent gestiegen.
Wie Özgür Ayaydın von CEGA Medya berichtet, sind die Preise für Produkte, die in Diyarbakır früher weggeworfen wurden, aufgrund der steigenden Lebenshaltungskosten und der Inflation nun unter der Bezeichnung „günstiges Obst und Gemüse“ in den Regalen von Obstläden und Supermärkten zu finden und seit Juli um 100 Prozent gestiegen.
Während auf einem im Juli 2023 aufgenommenen Foto zu sehen ist, dass „günstiges“ Obst und Gemüse für 3,99 Türkische Lira (TL) verkauft wurde, stieg dieser Preis im Dezember 2023 auf 8 TL.
Die in vielen Supermärkten in Diyarbakır zu findenden Ecken für „günstiges Obst und Gemüse“ verdeutlichen das Ausmaß der Armut, in der sich die Bürger befinden.

INFLATION LIEGT LAUT TÜİK BEI 61,98 PROZENT, LAUT ENAG BEI 129,27 PROZENT
Das türkische Statistikamt TÜİK hat die Inflationszahlen für November bekannt gegeben. Der Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im November um 3,28 Prozent und lag auf Jahresbasis bei 61,98 Prozent. Den stärksten Anstieg gab es im November mit 11,17 Prozent im Bereich Wohnen.
TÜİK veröffentlicht in seinem VPI-Bericht die Inflationsraten für 12 verschiedene Hauptausgabengruppen. Demnach war die Ausgabengruppe mit dem stärksten Anstieg auf Jahresbasis mit 92,86 Prozent „Restaurants und Hotels“. Gefolgt wurde diese Gruppe von „Gesundheit“ mit 82,13 Prozent und „Bildung“ mit 81,49 Prozent.

DİSK-AR: LEBENSMITTELINFLATION FÜR GERINGVERDIENER LIEGT BEI 106 PROZENT
Das Forschungszentrum der Gewerkschaft DİSK (DİSK-AR) hat die durchschnittliche Lebensmittelinflation für November bekannt gegeben. Laut DİSK-AR liegt die durchschnittliche Lebensmittelinflation bei 67 Prozent, die Lebensmittelinflation für Rentner bei 82,5 Prozent. DİSK-AR berechnete die Lebensmittelinflation für Geringverdiener auf 106 Prozent.
In der Erklärung von DİSK-AR heißt es: „Während die Lebensmittelinflation der einkommensschwächsten Gruppe bei 105,5 Prozent lag, blieb die Lebensmittelinflation der einkommensstärksten Gruppe bei 48,9 Prozent. Dies zeigt, dass die Inflation je nach Einkommensgruppe, verschiedenen sozialen Schichten und Klassen sehr unterschiedlich wahrgenommen wird.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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