Handelsministerium verhängt Geldstrafen wegen versteckter Preiserhöhungen und irreführender Werbung
Das Handelsministerium gab bekannt, dass es Strafen gegen versteckte Preiserhöhungen durch Füllmengenmanipulation sowie gegen irreführende Werbung verhängt hat.
Das Handelsministerium gab bekannt, dass der Werberat (Reklam Kurulu) wegen versteckter Preiserhöhungen durch Füllmengenmanipulation sowie wegen Werbung, die gegen Vorschriften verstößt – etwa durch „Ausnutzung des Glaubens“ oder irreführende Angaben zu „Babywasser“ –, Geldstrafen in Höhe von insgesamt 11 Millionen 693 Tausend 933 TL verhängt hat.
In der Erklärung des Handelsministeriums hieß es: "Es wurde festgestellt, dass bei zwei Fällen die Preise pro Einheit durch eine versteckte Erhöhung angehoben wurden, indem die Füllmenge, Stückzahl oder das Gewicht der zum Verkauf angebotenen Produkte reduziert, die Verpackung und der Verkaufspreis jedoch beibehalten wurden. Dies wurde von den Verbrauchern nicht bemerkt, wodurch deren Kaufentscheidungen manipuliert wurden. Gegen diese Fälle wurden Geldstrafen sowie Verfügungen zur Einstellung der Praxis verhängt. Als Handelsministerium setzen wir unsere Arbeit mit größter Sorgfalt fort, um zu verhindern, dass Verbraucher durch Inhalte, die nicht den geschäftsethischen Standards entsprechen, durch gesetzeswidriges Handeln oder durch irreführende und falsche Informationen in ihren Präferenzen und Verhaltensweisen beeinflusst werden und dadurch bei ihren Einkäufen zu Schaden kommen."
ZUGANGSSPERRE FÜR INHALTE ZU MEDIUMS-/ZAUBER-/WAHRSAGE-DIENSTEN, DIE DEN GLAUBEN UND DIE GEFÜHLE VON VERBRAUCHERN AUSNUTZEN
Das Ministerium verhängte zudem eine Zugangssperre für Inhalte zu Mediums-, Zauber- oder Wahrsage-Diensten, die den Glauben und die Gefühle von Verbrauchern ausnutzen. In der Erklärung wurde dazu Folgendes festgehalten:
"Es wurde festgestellt, dass Werbeanzeigen für Mediums-, Zauber- oder Wahrsage-Dienste, die über soziale Medien wie YouTube und Instagram sowie verschiedene Websites verbreitet werden und den Glauben und die Gefühle der Verbraucher durch Angst, Druck und Aberglauben ausnutzen, gegen die Bestimmung im Werberecht verstoßen, wonach 'Werbung für Dienstleistungen von Wahrsagern, Medien, Astrologen und Ähnlichen ... in keiner Weise zulässig ist'. Infolgedessen wurde gegen 39 Websites die Strafe der Einstellung dieser Werbung sowie die Maßnahme der Zugangssperre für diese Seiten beschlossen."
Nachrichtenquelle: 12punto
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